Trumps Kommunikations-Direktor Mike Dubke wirft hin

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Mike Dubke habe den entsprechenden Wunsch geäußert, sagte Trumps Beraterin Kellyanne Conway am Dienstag in einem Interview des Senders Fox News.

Der Kommunikations-Direktor von US-Präsident Donald Trump, Mike Dubke, hat nach übereinstimmenden Medienberichten sein Amt niedergelegt. Seine Aufgabe war es, die Außendarstellung nach der Entlassung von FBI-Chef James Comey zu steuern.

Der für seine aggressiven Aussagen bekannte Pressesprecher Sean Spicer, der zuletzt in Saturday Night Live gnadenlos verspottet wurde, dürfte in Zukunft mehr in den Hintergrund treten. In der viermonatigen Amtszeit von Trump hat es bereits diverse Kommunikationspannen gegeben - unter anderem weil der Präsident offiziellen Darstellungen des Weißen Hauses auf Twitter widersprach. Trump erhalte zu wenig Unterstützung, lautet der Vorwurf.

Dubkes Rückzug, den er am Dienstag mit einer von US-Medien zitierten E-Mail begründete, könnte der Beginn eines größeren Umbaus in der Schaltzentrale des US-Präsidenten sein, schrieben die "Washington Post" und der Newsletter "Axios". Dubke hatte nach Conways Worten angeboten, noch die Auslandsreise Trumps zu begleiten.

Das Weiße Haus unter Trump hat große Probleme damit, angesichts der andauernden Affäre um eine russische Wahlbeeinflussung seine politische Agenda umzusetzen.

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