Ermittler bestätigen: Attentäter von Manchester identifiziert - Alle

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Noch werde ermittelt, ob der Mann allein handelte. Viele der 59 Verletzten in Manchester wurden schwer verletzt und waren am Dienstag teils noch in Lebensgefahr. Ein weiteres Indiz für eine mutmaßliche islamistische Tat sei die aktuelle Propaganda der Terrormiliz "Islamischer Staat", hieß es. Eine entsprechende Behauptung wurde am Dienstag über die Kanäle des IS-eigenen Propagandadienstes "Amaq" verbreitet.

Die Polizei gab bekannt, der Täter sei allein gewesen und habe eine "improvisierte Sprengvorrichtung" bei sich gehabt. Die Präsenz der Polizei auf den Straßen werde erhöht, twittert Khan. Details nannte die Polizei nicht. Die Polizei kenne vermutlich seine Identität. Die britische Premierministerin Theresa May drückte den Opfern ihr Mitgefühl aus.

Der Anschlag von Manchester wirkt besonders grausam - weil er sich gegen Jugendliche richtete. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und US-Präsident Donald Trump verurteilten das Attentat. "Ich werde sie von jetzt an "Verlierer" nennen, denn das ist es, was sie sind". Den Briten sicherte Trump die absolute Solidarität der USA zu. Von den Opfern auf der Brücke erlagen vier ihren Verletzungen.

Bei der Explosion am Ende eines Popkonzerts in Manchester handelt es sich offenbar um einen Selbstmordanschlag. Unser tief empfundenes Beileid gilt den Hinterbliebenen der Opfer. Man prüfe aber derzeit, ob der Täter wirklich alleine gehandelt habe.

Die Opfer: Laut Polizei wurden mindestens 22 Menschen getötet, darunter auch Kinder. "Dafür bin ich unseren deutschen Freunden und Partnern von Herzen dankbar".

Einem Sprecher von Grande zufolge war die 23-jährige Sängerin wohlauf. Wie der Chef der oppositionellen Labour-Partei, Jeremy Corbyn, setzte sie den Wahlkampf für die am 8. Juni geplante Parlamentswahl aus.

Forensiker untersuchen den Eingang der Manchester Arena. Die Verletzten werden laut Hopkins in acht Krankenhäusern im Großraum Manchester behandelt.

Die Explosion hat sich laut Polizei gegen 22.30 Uhr Ortszeit (23.30 MESZ) ereignet. Viele Menschen rennen aus dem Gebäude. "Der Knall hallte durch das Foyer der Arena und die Leute fingen an zu laufen", berichtete ein 17-Jähriger, der mit seiner zwei Jahre älteren Schwester das Popkonzert besucht hatte. Die Welt trauert mit der nordenglischen Stadt Manchester. Dieser stellte sich jedoch später als harmlos heraus. Ein Einkaufszentrum wurde nach einer Festnahme vorübergehend evakuiert, was Panik auslöste. Verzweifelte Eltern und Freunde versuchten, über soziale Medien herauszufinden, wie es ihren Kindern oder Freunden geht. Unter #RoomForManchester boten unterdessen Twitter-Nutzer Betroffenen einen Platz in ihren Wohnungen an. Ihr Auftritt am Montagabend war ausverkauft. Der unmittelbar neben der Halle liegende Bahnhof Manchester Victoria wurde gesperrt.

Dort wurde der Verkehr vorübergehend gestoppt.

Der Anschlag nach dem Konzert von US-Popstar Ariana Grande in Manchester sorgt in der Musikwelt für Entsetzen. Noch ein Großteil der Konzerte sollte eigentlich darauf folgen, darunter auch in Frankfurt. Mindestens 60 Menschen wurden verletzt. "A terrible night for our great city", teilte er über Twitter mit. Menschen flohen in Panik und mit Tränen in den Augen aus der Halle.

Vielleicht finden sie ein wenig Trost darin, dass ihre Idole, die wissen, dass sie vor allem für junge Menschen überaus wichtig sind, mit ihnen fühlen. Doch egal wie weit man den Sicherheitsradius ziehen würde, den Übergang zu einem ungesicherten Bereich würde es immer geben. Es ist eine klassische Multifunktionsarena, die mit der Kölner Lanxess Arena vergleichbar ist.

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