Englisch-Prüfung war laut Lehrer-Verband zu schwer

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In anderen Prüfungsbereichen werde den Lehrern ein größerer Bewertungsspielraum gegeben, teilte das Ministerium weiter mit.

Düsseldorf - Im Streit um eine als zu schwierig empfundene Englisch-Prüfung hat das nordrhein-westfälische Schulministerium nun eine Entscheidung am Dienstag angekündigt. Doch die lief anders als erwartet: Neben Schülern und Lehrern kritisierten auch Verbände und Gewerkschaften die Arbeit als zu schwer. Kritisiert wurde unter anderem, dass die Tonaufnahme zur Aufgabe "Hörverstehen" von schlechter technischer Qualität sei.

354 Oberhausener haben bislang die Online-Petition für die Wiederholung der zentralen Englisch-Prüfungen der zehnten Klassen unterschrieben. Die Note fließt bei den rund 100.000 Prüflingen landesweit zu 50 Prozent in die Englisch-Abschlussnote des mittleren Schulabschlusses ein. Innerhalb von sechs Tagen unterstützten bereits 44.602 Menschen diese Petition. Das NRW-Schulministerium muss heute entscheiden, ob die zentrale Prüfung wiederholt oder vielleicht nicht so streng benotet wird.

"Mit den angepassten Bewertungsvorgaben wollen wir sicherstellen, dass auch der diesjährige Jahrgang angemessen und fair bewertet wird", teilte der NRW-Staatssekretär Ludwig Hecke mit. Lehrer sollen Schüler bestmöglich auf das (Berufs-) Leben vorbereiten. Der Verband "lehrer nrw" spricht von einer "akzeptablen" Lösung. Auf eigenen Wunsch und nach Beratung durch ihre Lehrer sollen Schüler die Klausur am regulären Nachholtermin wiederholen können.

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