Putin: "Trump hat keine Geheimnisse verraten"

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Einem US-Zeitungsbericht zufolge soll er streng geheime Informationen zum Anti-Terror-Kampf an die russische Regierung weitergegeben haben. Die Kontroverse in den USA entwickle sich zur "politischen Schizophrenie". Er machte sich über den Sturm der Entrüstung rund um das Gespräch lustig.

Das Prekäre an der Situation: Während Russland bestreitet, von den USA entsprechende geheime Unterlagen erhalten zu haben, bestätigte Trump via Twitter die Weitergabe. Lawrow hat die Geheimnisse nicht mit uns geteilt - weder mit mir noch mit Vertretern der russischen Geheimdienste.

Erdogan sagte bei einem gemeinsamen Presseauftritt mit Trump, die Türkei sei "ohne Unterscheidung der Bekämpfung aller Terrororganisationen" in der Region verpflichtet.

Bei den Informationen, über die nach der "Washington Post" auch die "New York Times" berichtete, handele es sich um Material eines Geheimdienstes eines mit den USA befreundeten Landes. Was Trumps Berater nicht wusste, ist, dass seine interne Warnung an die US-Geheimdienste brühwarm an die Washington Post weitergereicht wurde. Als Präsident habe er mit Russland "Fakten teilen" wollen, die den Terrorismus und die Luftverkehrssicherheit betreffen. Als Präsident habe er das "absolute Recht", Informationen mit Russland zu teilen, schrieb er dort.

Man werde sicherstellen, dass diese Gruppen keine sicheren Zufluchtsorte hätten, sagte Trump.

Die Enthüllungen könnten Trumps ohnehin schwierige Beziehung zu den US-Geheimdiensten weiter schädigen.

Trump begründete die Preisgabe der Informationen damit, dass er es aus "humanitären Gründen" getan habe.

Donald Trump begann seinen Tag, wie so oft, mit einem Tweet. Es konnte damit aber nicht die Diskussion darüber ersticken, ob Trump den FBI-Chef in ungebührlicher Form unter Druck gesetzt und sich möglicherweise sogar der Justizbehinderung schuldig gemacht habe. Hilfe wird ihm jetzt von Russlands Präsident Putin angeboten. Flynn sei "ein guter Kerl". "Ich hoffe, Sie können das sein lassen", soll Trump laut der "New York Times" gesagt haben. Weitere Links zum Thema In US-Medien wurde Trump unterstellt, mit den Informationen geprahlt zu haben. Für dieses Vorgehen Trumps gibt es einen Tatbestand: Behinderung der Justiz. Nur eine Handvoll Leute im Weißen Haus wusste davon.

"Dies ist keine wahrheitsgetreue und korrekte Darstellung des Gesprächs zwischen dem Präsidenten und Herrn Comey", wurde der Regierungsvertreter weiter zitiert.

Das Weisse Haus versuchte, den Exklusiv-Aufmacher zu entkräften. Senator Richard Blumenthal von den oppositionellen forderte die sofortige Einsetzung eines unabhängigen Sonderermittlers.

Trump selbst hatte Comeys Rauswurf mit unterschiedlichen Argumenten begründet.

Fans des türkischen Staatschefs und einige seiner Sicherheitskräfte sollen auf die Demonstanten losgegangen sein, da diese Fahnen der syrisch-kurdischen Partei der Demokratischen Union (PYD) schwenkten.

Zu den Krawallen kam es vor der Residenz des türkischen Botschafters, wie der "Kölner Stadt-Anzeiger" berichtet.

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