Nizza könnte angeblich fünf Millionen für Favre verlangen

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In den vergangenen Tagen häuften sich die Gerüchte, dass Tuchel Dortmund am Ende der Saison vorzeitig verlassen wird. Favre ist jedoch beim OGC Nizza noch bis 2019 unter Vertrag.

Zunächst kann Weigl damit auch beim Pokalfinale gegen Eintracht Frankfurt am 27. Mai nicht auflaufen. Verträge seien da, erfüllt zu werden, aber diesbezüglich läge "nicht alles" in seiner Macht - ein klarer Verweis auf seinen Chefkritiker, BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. "Echte Liebe", wie man das im Fußball so nennt, hat sich offenbar nie entwickelt.

Favre selbst wollte die Spekulationen über einen möglichen Wechsel von Nizza nach Dortmund als Nachfolger von Trainer Thomas Tuchel nicht kommentieren. Er kennt die Liga, spricht Französisch (wegen Profis wie Aubameyang, Dembélé oder Guerreiro so etwas wie die zweite Dortmunder Amtssprache) und man hatte bereits Kontakt. Dortmund sei sich aber mit Nizza noch nicht über eine Ablöse für Favre einig. Auch OGC-Präsident Jean-Pierre Rivere betonte, der BVB habe Nizza noch "nicht kontaktiert". Der BVB habe sich nicht gemeldet, ließ Monsieur Rivere weiter wissen.

Favre habe auch nicht angekündigt, dass er gehen wolle, sagt Rivère, der sicher mehr weiss, als er erwähnt. Sollten die Westfalen aber ihr Interesse tatsächlich bekunden, "könnte es möglicherweise Gespräche geben", fügte der Vereinsboss an. "Da gibt es sicherlich Redebedarf", sagte Tuchels Berater. Trotz des Theaters um seine Person habe er "große Lust, das Ding hier weiter zu trainieren", sagte er zuletzt bei Sky.

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