TSV 1860 München verlangt Eintracht Frankfurt alles ab

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München/Giesing · In der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals unterlag der TSV 1860 München dem Bundesligisten Eintracht Frankfurt knapp mit 1:2 (0:0).

Sechzig lieferte wirklich einen starken Kampf und war wie Köllner prophezeit hatte "ein würdiger Gegner", musste aber dann doch den Rückstand hinnehmen: In der 51. Minute standen Bas Dost und André Silva sträflich frei.

Im Vorfeld der Partie hatte Eintracht-Trainer Adi Hütter sein Team als typische Pokalmannschaft bezeichnet. Der Österreicher erklärte, der Pokalwettbewerb sei "der kürzeste Weg nach Europa, aber wir wissen, dass er auch sehr steinig und schwierig ist."Wie anstrengend es sein kann, als Bundesligist mit internationalem Anspruch gegen eine unterklassige Mannschaft zu bestehen, zeigte sich in Giesing".

Die Frankfurter, die wegen einer Sperre auf Leistungsträger Filip Kostic verzichten mussten, kamen nur schwer ins Spiel. SGE-Verteidiger Martin Hinteregger ist froh, dass keine Löwen-Fans im Grünwalder Stadion waren. Ein Niveau-Unterschied war zunächst nicht zu erkennen, Münchens Trainer Michael Köllner stellte seine Elf perfekt ein. Doch einmal landete der Kopfball von Neu-Kapitän Sascha Möders am Pfosten und kurz vor Pausenpfiff verfehlte der Neu-Kapitän mit einem Volley-Schuss aus 16 Metern nur knapp das Tor.

Mölders (14., 40.) und Fabian Greilinger (6., 33.) vergaben weitere gute Möglichkeiten der Platzherren, auf der Gegenseite sorgte einzig Dominik Kohr mit einem Distanzschuss ans Aluminium (18.) für Gefahr.

Das rächte sich im zweiten Durchgang. Die Hessen kamen wie ausgewechselt aus der Umkleidekabine, die Passgenauigkeit und Dynamik in der Offensive überforderte die Münchner. Die Führung des Favoriten war die logische Folge. Kurz darauf war es Dost, der nach einer Silva-Flanke zum 2:0 köpft (56.). Silva traf per Kopf, nachdem Dost einen weiten Ball ideal für den Portugiesen querlegte.

In der Schlussphase wurde es noch einmal spannend, nachdem Eintracht-Torhüter Kevin Trapp den heranstürmenden Stefan Lex im Strafraum zu Boden brachte. Der mögliche Ausgleich lag in der Luft, wollte aber nicht mehr gelingen. So blieb es beim 1:2. Pokalrunde kurz vor Weihnachten (22./23. Dezember) planen kann.

In die Bundesliga startet Frankfurt am nächsten Samstag (19.09.2020, 15.30 Uhr) mit einem Heimspiel gegen Aufsteiger Arminia Bielefeld.

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