Bloomberg unterstützt Biden mit Finanzspritze

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Der Multimilliardär Michael Bloomberg will einem Medienbericht zufolge den Wahlkampf von US-Präsidentschaftsbewerber Joe Biden in Florida mit mindestens 100 Millionen Dollar unterstützen. Begegnen werden sich die beiden Kontrahenten aber nicht, Trump dürfte zum Zeitpunkt von Bidens Eintreffen wieder abgereist sein. Bei der Wahl könnte Florida daher einer der ausschlaggebenden Bundesstaaten sein. Es ist einer der "Swing States", in denen die Wähler in den vergangenen Jahrzehnten mal für den Präsidentschaftskandidaten der Republikaner, mal für jenen der Demokraten mehrheitlich gestimmt haben.

Vor vier Jahren hatte der Republikaner Trump in Florida knapp gegen seine demokratische Rivalin Hillary Clinton (72) gewonnen, was einer der Bausteine seines überraschenden Wahltriumphs war.

Präsident Trump, der in den landesweiten Umfragen derzeit hinter Biden zurückliegt, hatte seinerseits vor einigen Tagen angekündigt, eventuell Teile seines Privatvermögens für seine Wahlkampagne auszugeben. Trotz eines massiven Spendenaufkommens habe Trumps Kampagne bereits einen Großteil ihrer Mittel ausgegeben, hieß es auch in anderen Medien. Trump war bei der Feier in seiner Heimatstadt New York nicht zugegen, das Weiße Haus wurde durch Vize-Präsident Mike Pence vertreten.

Bloomberg hatte sich in den Vorwahlen der Demokraten selbst um die Präsidentschaftskandidatur beworben, war aber klar gegen Biden unterlegen.

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