Letzte Chance vor dem Umbruch? VfL-Frauen wollen "den Pott"

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Das Kopfballtor von Wendie Renard bescherte Lyon den neunten Einzug ins Finale der UEFA Women's Champions League in elf Jahren.

Jetzt sind die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg nur noch einen Sieg vom Triple entfernt. 2021 wird nicht nur Erfolgstrainer Stephan Lerch den Verein verlassen, sondern mit großer Wahrscheinlichkeit auch Topspielerin Pernille Harder und weitere Stars. Der deutsche Fußballmeister bezwang am Dienstag in San Sebastian den Vorjahresfinalisten FC Barcelona etwas glücklich mit 1:0 (0:0). Mindestens einmal noch die Champions League gewinnen, bevor es zum großen Umbruch kommt - das ist in Wolfsburg das Ziel. Der Treffer der schwedischen Nationalspielerin sollte letztlich der einzige bleiben, in einem Spiel, das von seiner Intensität, vielen Zweikämpfen und dem absoluten Siegeswillen beider Teams lebte. "Es sagt viel über den Verein aus, dass jeder gewinnen will und so eine starke Siegermentalität hat". Fridolina Rolfö staubte nach 58 Minuten erfolgreich ab, nachdem Ewa Pajor einen Fallrückzieher nicht richtig getroffen hatte. "Ich hoffe, wir schaffen das am Sonntag!" Gegner am Sonntag wird der Sieger des zweiten Halbfinals an diesem Mittwoch zwischen Titelverteidiger Olympique Lyon und Paris Saint-Germain sein.

"Natürlich hatten wir in der einen oder anderen Situation Glück, denn Barcelona hat ein sensationelles Spiel gemacht", sagte Lerch dem vereinseigenen "Wölfe TV".

Lyon zieht nach einem spannenden Halbfinale verdient mit 1:0 ins Finale ein! "Die Spielerinnen sind da aber auch sehr selbstkritisch". Lyon gewann den Titel zuletzt vier Mal in Serie.

Wie schon im Wettbewerb der Männer stehen sich auch bei den Frauen nun im Finale ein französisches und ein deutsches Team gegenüber. Der FC Barcelona gewann bei den Frauen noch nie einen internationalen Titel, schaffte es aber in der vergangenen Saison ins Finale und vergab am Dienstagabend gegen Wolfsburg mehrere dicke Chancen.

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