Tote bei Hochhausbrand in Tschechien

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Bei einem Brand in einem Hochhaus im Osten Tschechiens sind mindestens elf Menschen gestorben. Das berichtete die Agentur CTK unter Berufung auf einen Sprecher der Feuerwehr.

Nach Angaben der Feuerwehr war der Brand am Samstagnachmittag im 11. Stock eines Plattenbaus ausgebrochen.

Nach Angaben des tschechischen Innenministers Jan Hamacek wurde bei den Löscharbeiten ein Feuerwehrmann schwer verletzt. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort. Eine Person sei vorläufig festgenommen worden. Das könnte auf einen Brandbeschleuniger wie Benzin hindeuten.

Es ist die schlimmste Brandkatastrophe in Tschechien seit 30 Jahren. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.

"Es finden intensive Ermittlungen zu den Umständen und Ursachen dieses tragischen Ereignisses statt", teilte eine Polizeisprecherin mit. "Ich habe zwei Menschen auf der Fensterbank sitzen sehen, die gebrannt haben".

"Schrecklich, ich habe die Schreie bis zum Kinderspielplatz gehört", berichtete eine andere Anwohnerin. Ein Kriseninterventionsteam sollte sich um die Zeugen kümmern. Bohumin liegt knapp 300 Kilometer östlich von Prag. Die Industriestadt nahe der polnischen Grenze ist ein bedeutender Bahnknotenpunkt.

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