Steinmeier bedauert Verzicht auf Mund-Nase-Schutz bei Urlaubsfoto

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Der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gerät wegen eines Fotos ohne Abstand und Maske mit LH Arno Kompatscher unter Druck. Nun hat er sich für sein Fehlverhalten entschuldigt.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat einen Verstoß gegen die Corona-Hygieneregeln im Urlaub in Südtirol eingeräumt und bedauert.

Juli sagte der Südtiroler Kompatscher, er "bedaure den Fehler: "Asche auf mein Haupt, wir sind auch Menschen"".

"Noch am Montag appelliert Steinmeier an die Deutschen, sich an Hygiene- und Abstandsregeln zu halten", schrieb ntv.de. Dass das nicht immer ideal klappt, zum Beispiel wenn der spontane Wunsch nach einem gemeinsamen Foto an der frischen Luft entsteht, zeigt umso mehr: "Es ist sehr wichtig, dass wir alle uns jeden Tag aufs Neue darauf besinnen, vorsichtig und achtsam zu sein".

"5 Sekunden Unaufmerksamkeit, die ich mir selbst vorwerfe und die nicht hätte passieren dürfen", so Steinmeier. "Das tut mir leid". Dabei sei die Abstandsregel nicht eingehalten worden.

Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender hatten sich im Juli während ihres Urlaubs in Südtirol am Ende einer Wanderung mit Landeshauptmann Arno Kompatscher und dessen Frau zum Abendessen auf einer Alm getroffen - die Gruppe saß auf der Terrasse. Dabei entstand das Foto, auf dem der in Südtirol geltende Schutzabstand von einem Meter nicht eingehalten wird und auch niemand eine Maske trägt.

Zuerst wurde es in der Lokalpresse veröffentlicht. An Orten, an denen das nicht möglich sei, trage er eine Mund-Nasen-Bedeckung.

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