Mercedes entwickelt Batterietechnologie zusammen mit CATL

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Die Automobilmarke bezieht nun die gesamte Palette an Batterietechnologien, von Zellen über Module für Mercedes-Benz Pkw bis hin zu Komplettbatterien für Mercedes-Benz Vans in neuen Technologiekonfigurationen. Dazu gehört auch das CATL Cell-to-Pack (CTP) Design für einzelne Projekte, mit dem herkömmliche Module entfallen und Zellen direkt in der Batterie integriert werden. Ihre Chemie trägt zur Leistung, Reichweite und Lebensdauer eines Elektrofahrzeugs bei. "Durch die Zusammenarbeit mit CATL werden wir unseren Wandel zur CO2-Neutralität beschleunigen", sagte Markus Schäfer, Mitglied des Vorstands der Daimler AG und der Mercedes-Benz AG, verantwortlich für die Daimler Konzernforschung und COO Mercedes-Benz Cars. Gleichzeitig soll die Ladegeschwindigkeit im Vergleich zu aktuellen Modellen verdoppelt werden.

Wichtig für beide Unternehmen ist es, qualitäts- und leistungsführende Batterieprodukte mit möglichst nachhaltigem Fußabdruck zu entwickeln und zu produzieren. Bei der Produktion sollen ausschließlich erneuerbare Energien verwendet werden, hieß es. Allein über die CO2-neutrale Batteriezellproduktion lassen sich am CO2-Gesamtfußabdruck einer Batterie deutlich über 30 Prozent der CO2-Emissionen einsparen. Bereits Anfang 2020 hatten Mercedes-Benz und CATL im Rahmen eines gemeinsamen Pilotprojekts mittels Blockchain-Technologie gestartet, Transparenz über den Ausstoß klimaschädlicher Gase und den Anteil an Sekundärmaterial entlang der Batteriezellen-Lieferkette zu schaffen. Im nächsten Schritt ist geplant, die Abhängigkeit vom Rohstoffabbau durch das Recycling von End-of-Life-Batterien deutlich zu reduzieren.

300750.SZ sind in die nächste Phase ihrer strategischen Partnerschaft eingetreten und entwickeln innovative Batterietechnologie, eine maßgebliche Säule für die umfassende Elektrifizierung des Mercedes-Benz Modellportfolios. Liefern wird CATL künftig aus seinem Werk in Thüringen, das sich derzeit noch im Aufbau befindet.

Die elektrische Luxuslimousine Mercedes-Benz EQS wird im nächsten Jahr mit einer WLTP-Reichweite von über 700 km auf den Markt kommen und mit CATL-Zellenmodulen ausgestattet sein. Dieser wird künftig aus neun Fabriken an sieben Standorten auf drei Kontinenten bestehen.

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