BMW erhält Millionenförderung: Elektrisch aus der Krise

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Der Bund und der Freistaat Bayern fördern das neue Werk mit 60 Millionen Euro.

Neues BMW-Werk soll 2022 in Betrieb gehen Laut BMW sollen die Zellen in einem neuen Pilotwerk entstehen.

Eine Gemeinde aus der Nähe von München erhält den Zuschlag.

Die Förderung ist Teil eines 1,5 Milliarden-Programms des Bundes, das von den Ländern kofinanziert wird, in diesem Fall durch Bayern mit einem Anteil von 30 Prozent. Frank Weber, Mitglied des Vorstands der BMW AG, Entwicklung, ergänzt: "Wir haben nicht nur die leistungsfähigste Batteriezelle im Blick, sondern betrachten auch ihre gesamte Wertschöpfung". Angesichts des erwarteten Hochlaufs der E-Mobilität sei es wichtig, in Deutschland Know-how bei der Batterieherstellung aufzubauen: "Vom Rohstoff, den Fertigungsprozessen, über Maschinen- und Anlagenbau, zum Einsatz und Steuerung in den Fahrzeugen bis hin zur Wiederverwertung", so Bareiß.

Milan Nedeljković, Mitglied des Vorstands der BMW AG, Produktion, betont: "Unser Ziel ist, die seriennahe Produktion von Batteriezellen zu optimieren hinsichtlich Qualität, Performance und Kosten". Damit baut der bayerische Autobauer sein Produktionsnetz* weiter aus. Den Förderbescheid haben der parlamentarische Wirtschaftsstaatssekretär Thomas Bareiß (CDU) und Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) am Mittag des 29. Juli übergeben.

Im neuen Pilotwerk werden wir unsere Kompetenz im Bereich der Produktion von Batteriezellen vertiefen. "Wir werden in der Lage sein, neue Anlagentechnik zu testen und innovative Produktionsabläufe zu erproben".

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