Jagger und weitere Stars unterzeichnen Brief gegen politische Nutzung ihrer Musik

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Erst unlängst hatten etwa die Rolling Stones damit gedroht, den US-Präsidenten zu klagen, sollte er eines ihrer Lieder erneut verwenden. Sie sind Teil einer breiteren Allianz (Artist Alliance Alliance / ARA), die für die Rechte von Songwritern und Musikern kämpft. Neben dem Stones-Sänger Mick Jagger gehören zu den Unterzeichnern auch der Luft- und Raumfahrt-Frontmann Steven Tyler oder Elton John, Alanis Morissette, Lorde, Steven Tyler, Linkin Park, Sia, REM, Blondie, Courtney Love, Cyndi Lauper, Elvis Costello und Lionel Richie.

Jetzt haben sich Rock- und Popstars zusammengeschlossen und in einem Brief an die US-Parteien gefordert, dass ihre Musik nicht ohne Genehmigung im Wahlkampf verwendet wird. Kurz zuvor hatte auch die Familie des verstorbenen Künstlers Tom Petty gegen Trumps Verwendung von "I Won't Back Down" bei seinem umstrittenen Wahlkampfauftritt in Tulsa Ende Juni protestiert. Der Nutzung ihrer Musik durch Trump haben auch internationale Größen wie Pharell Williams, Rihanna, Adele, Neil Young sowie die Band "Queen" widersprochen.

In dem Brief der ARA verlangen sie, dass die Parteien die Zustimmung der Künstler, Songwriter und Urheberrechtsinhaber "vor der öffentlichen Nutzung ihrer Musik in einem politischen oder kampagnenartigen Umfeld" einholen.

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