Ein alter Bekannter gibt sein Formel-1-Comeback

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Das Management des 32-Jährigen ist für ein Statement nicht zu erreichen.

Perez sei trotz der festgestellten Corona-Infektion körperlich gesund und bei guter Stimmung, teilte sein Rennstall mit. Am Donnerstag wurde der mexikanische Fahrer Sergio Perez wegen eines nicht eindeutigen Test-Ergebnisses vor dem Großen Preis von Großbritannien* vorsorglich isoliert.

Erstmeldung vom 30. Juli: Silverstone - Der Formel 1 droht der erste Coronavirus-Fall.

Bei den ersten drei Rennen nach dem Formel-1-Neustart hatte es zuvor keinen positiven Corona-Fall unter den Fahrern oder den Angestellten der Teams gegeben.

Deswegen verpasste Perez kurzfristig die obligatorische Pressekonferenz vor dem Rennen am Sonntag (15.10 Uhr/RTL und Sky; Liveticker: SPIEGEL.de) und fehlte auf dem Podium, wie der Moderator der Veranstaltung mitteilte.

Eine Entscheidung über das freie Cockpit Racing Points muss rasch fallen, denn schon um 11:00 Uhr Ortszeit (12:00 Uhr MESZ) steht das erste Training zum vierten Saisonlauf auf dem Programm. Ein positives Ergebnis würde das verhindern. Die Austragung des Rennens ist aber nicht in Gefahr, Perez hatte sich noch gar nicht direkt an der Rennstrecke aufgehalten. Denn die rosa Mercedes-Kopie von Racing Point ist laut Mercedes-Sportchef Toto Wolff (48) auch in Silverstone sauschnell: "Sie sind ein Podiumskandidat, wenn nicht sogar ein Siegkandidat". Dabei würde es sich um den Belgier Stoffel Vandoorne oder Esteban Gutierrez aus Mexiko handeln.

Startet für Racing Point in der Formel 1: Sergio Perez bangt um seine Teilnahme am Rennen in Silverstone. Wer keinen negativen Corona-Test vorweisen kann, darf sich nicht auf dem Gelände aufhalten. Die Anzahl der Personen im Fahrerlager wurde auf ein Mindestmaß reduziert.

"Niemand sollte mit dem trügerischen Gedanken nach Silverstone reisen, dass wir unverwundbar sind". Die Tests müssen mindestens alle fünf Tage wiederholt werden.

"Unter diesen Umständen würden wir einem Fahrerwechsel zustimmen und der Fahrer könnte den Rest des Wochenendes bestreiten", sagte Renndirektor Michael Masi vom Internationalen Automobilverband Fia. Auch das Einhalten der Abstandsregeln ist nötig, und die Teams sollen untereinander möglichst keinen Kontakt haben.

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