Deutschland: Verletzte bei rassistischer Attacke in Erfurt

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Drei Männer aus Guinea sind im deutschen Erfurt im Bundesland Thüringen Opfer eines rassistisch motivieren Angriffs geworden. Die drei Männer aus Guinea wollten in der Nacht an dem Haus vorbeilaufen und seien nach ersten Ermittlungen von zehn bis zwölf Deutschen, die sich vor dem Haus befanden, sofort verbal und danach tätlich angegriffen worden. Zwei Guineer wurden bei dem Übergriff verletzt, einer von ihnen schwer. Die Polizei sprach von einem "fremdenfeindlichen Übergriff". Zwölf der mutmaßlichen Angreifer seien vorläufig festgenommen worden.

Der Gesundheitszustand des Schwerverletzten sei zeitweise als kritisch eingeschätzt worden, hieß es.

Die Verletzten wurden ins Krankenhaus gebracht. Ob bei dem Angriff auch Waffen oder andere Gegenstände eingesetzt wurden, ist noch unklar. Das Landeskriminalamt wurde eingeschaltet. Die Polizei forderte Zeugen auf, sich zu melden.

In Thüringer Sicherheitskreisen wird davon ausgegangen, dass sich in dem rechten Szenetreff, vor dem der Angriff erfolgte, auch Mitglieder oder Sympathisanten der rechtsextremistischen Kleinstpartei Dritter Weg regelmäßig aufhalten.

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