Staatengruppe G7: Maas bleibt beim "Njet" zu Russland

Einstellen Kommentar Drucken

Heiko Maas hat bekräftigt, dass er eine Wiederaufnahme Russlands in den Kreis der G7-Staaten derzeit ausschließt.

Zu Plänen des amerikanischen Präsidenten Donald Trump, den G7-Gipfel in diesem Jahr um zusätzliche Teilnehmerstaaten zu erweitern und dazu auch Russland einzuladen, sagte Maas: "Russland kann selbst den größten Beitrag dazu liefern, dass solche Türen wieder geöffnet werden. Das wird nicht gegen Russland, sondern nur mit Russland gehen", sagte Maas.

Maas machte deutlich dass der Grund für den Ausschluss Russlands aus der G8 die Annexion der Krim und die Intervention in der Ostukraine wäre. Solange man dort keine Lösung habe, sehe er keine Chance für eine Rückkehr Russlands, betonte er.

Momentan sei das Verhältnis "in vielen Dossiers" schwierig. Aber man brauche Russland, um Konflikte wie in Syrien, Libyen und in der Ukraine zu lösen, hieß es weiter. Russland war nach dem Vorgehen auf der Krim 2014 aus der seinerzeit G8 genannten Gruppe ausgeschlossen worden. Wie verlautete, habe Japan der US-Regierung seine ablehnende Position zu Südkoreas Beteiligung an der G7 übermittelt.

Comments