Vettel spricht Klartext und geht auf Konfrontation mit Ferrari

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"Das Team und ich haben gemerkt, dass es nicht mehr den gemeinsamen Wunsch gab, über das Ende dieser Saison zusammenzubleiben", wurde Vettel damals in einer Mitteilung des italienischen Rennstalls zitiert.

Dieser Darstellung widersprach Vettel nun mit seinen Worten in Spielberg.

Doch Vettel weiß, wie schnelllebig die Formel 1 ist und dass auch bei Hamilton die Fortsetzung der Karriere nach einem möglichen siebten WM-Titel nicht in Stein gemeißelt ist. "Es war ein Schock und kam überraschend, als ich Anfang Mai einen Anruf bekam, in dem klar wurde, dass das Team keine Intention hatte, mit mir weitermachen zu machen und damit war das Thema erledigt". "Wir hatten nie eine Diskussion". Für seinen Dauerrivalen Vettel beginnt in Österreich die Abschiedstour bei Ferrari. Doch über zwei zweite Plätze in der WM-Wertung kam er in den folgenden Jahren nicht hinaus. Mit Ferrari hat Vettel schon vor dem ersten Saisonrennen emotional abgeschlossen. Künftig setzt die "Scuderia" ganz auf Jungstar Charles Leclerc (22), an dessen Seite ab 2021 der Spanier Carlos Sainz junior (25) fahren wird.

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Sebastian Vettel Die größten Entgleisungen des Heißsporns im Ferrari-Cockpit
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Eine Entscheidung über seine Zukunft hat Vettel natürlich noch nicht getroffen, aufgegeben aber auch noch nicht. "Ich will nichts übereilen", sagte der viermalige Weltmeister.

Dritter wurde Red-Bull-Pilot Max Verstappen, der das Rennen in der Steiermark in den vergangenen beiden Jahren gewonnen hatte. Deswegen erscheint eine Rückkehr Vettels zu seinem Ex-Rennstall eher unwahrscheinlich. Aber auch hier stehen die Chancen nicht besonders gut.

Die Verträge von Hamilton (35) und dem Finnen Valtteri Bottas (30) laufen 2021 zwar aus, Wolff deutete jedoch an, mit dem harmonierenden Duo verlängern zu wollen. Teamchef Toto Wolff räumte dem Deutschen zuletzt aber lediglich Außenseiterchancen auf einen Platz im Silberpfeil ein.

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