"Wunsch"-Tatort: Manipulation von Voting - ARD zieht Konsequenzen"

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Wie die ARD nun mitteilte, kam es bei der Abstimmung kurzzeitig zu falschen Stimmenvergaben. Zurzeit können TATORT-Fans darüber abstimmen, welche Episode der Kult-Krimireihe sie über den Sommer sonntags sehen wollen.

Aber: Bei diesem Online-Voting für den zweiten Wunsch-"Tatort" in der Sommerpause ist es zu einem ungewollten Zwischenfall gekommen.

München - Die ARD-Fernsehreihe "Tatort" wird in diesem Jahr 50 Jahre alt.

Anlässlich des 50-jährigen TATORT-Jubiläums stehen in der Sommerpause 50 Episoden aus den vergangenen 20 Jahren zur Online-Wahl.

Das Erste teilte am Freitag mit: "Das Voting wurde in Deutschland seit Donnerstag, 25. Juni, 19:00 Uhr in den letzten fünf Stunden leider von extern manipuliert". Weiter heißt es: "Um ein möglichst unverfälschtes Ergebnis zu erhalten, haben wir uns entschlossen, nur die Stimmen in das Endergebnis einzubeziehen, die bis zu diesem Zeitpunkt eingegangen sind". Die österreichischen Stimmen vom ORF seien nicht betroffen und daher vollständig in das Ergebnis eingeflossen.

In den nächsten Wochen werde man für die Abstimmungen entsprechende Sicherheitsvorkehrungen treffen, damit von außen kein unerlaubter Einfluss mehr auf die Endergebnisse genommen werden kann. Hinter der Gewinnerfolge mit dem Münsteraner Hauptkommissar Frank Thiel (Axel Prahl) und Rechtsmediziner Professor Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers) belegte der Stuttgarter "Tatort: Bienzle und die blinde Wut" von 1999 mit 38.489 Stimmen Platz zwei. Wer hinter der Manipulation steckt, ist noch nicht bekannt.

Die zweite Gewinner-Folge wird am Sonntagabend (28. Juni, 20.15 Uhr) ausgestrahlt.

Für den 5. Juli geht die Wahl mit nun 48 Filmen dann von vorne los.

Kürzlich hatte eine "Tatort"-Folge für Irritation unter einigen TV-Zuschauern gesorgt - Ist das noch Krimi oder schon Schmuddelfilm?"

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