Taliban: Russland zahlt offenbar Präimien für Angriffe auf US-Soldaten

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Präsident Trump schweigt angeblich zu Moskaus Zusammenarbeit mit den Taliban.

Russische Agenten sollen Kämpfern der radikalislamischen Taliban nach Informationen der "New York Times" Prämien für tödliche Angriffe auf in Afghanistan stationierte US-Soldaten in Aussicht gestellt haben.

2019 starben 20 US-Soldaten in Gefechten in Afghanistan - Anfang 2020 (bis zur Vereinbarung im Februar) waren es vier. Es sei aber nicht klar, welche Tötungen unter Verdacht stünden, schrieb die Zeitung. Präsident Trump soll auf Hinweise der Geheimdienste nicht reagiert haben. Dieser habe jedoch noch nicht reagiert.

Unklar war dem Bericht zufolge, ob die von Taliban-Kämpfern angenommenen Prämien tatsächlich unmittelbar mit der Tötung von US-Soldaten zusammenhingen. Ein von der "New York Times" zitierter Kreml-Sprecher gab an, nichts von den Vorwürfen zu wissen.

Die US-Geheimdienste wollten die Berichte nicht kommentieren.

Welches Motiv könnte dahinter stecken?

Doch die Beziehungen besserten sich in den vergangenen Jahren. Sowohl die Taliban als auch Russland widersprechen den Berichten.

Der russische Geheimdienst soll US-Medienberichten zufolge in Afghanistan militanten Islamisten Belohnungen für die Tötung ausländischer Soldaten versprochen haben. Andere vermuteten ein russisches Interesse daran, dass die Vereinigten Staaten noch lange in dem festgefahrenen Konflikt in Afghanistan verbleiben.

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