Autokorso gegen Stellenabbau: ZF-Mitarbeiter protestieren in Nürnberg

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Auch an anderen Standorten von ZF in Deutschland wurde gegen den geplanten Stellenabbau demonstriert: In Brandenburg an der Havel beispielsweise beteiligten sich nach Angaben der IG Metall rund 400 Teilnehmer mit 250 Autos und anderen Fahrzeugen an dem Protest. Denn die ist schwierig.

Die IG Metall ruft die rund 1.000 Nürnberger Beschäftigten des Automobilzulieferers ZF heute (25.06.20) zu einer Demonstration durch die Stadt auf.

Die Demonstranten zogen mit ihren Autos von der Meistersingerhalle zum ZF-Werk im Nürnberger Süden.

Mehrere Hundert Beschäftigte von ZF rund um den Dümmer haben am Mittag in Diepholz gegen den geplanten Stellenabbau beim Autozulieferer protestiert.

Die Konzernleitung hatte Ende Mai angekündigt, dass in den nächsten Jahren bundesweit 7500 Stellen abgebaut werden sollen. Auch ZF würde von dem Konjunkturpaket der Bundesregierung profitieren und müsse Beschäftigten eine Perspektive bieten. Der technologische Wandel und jetzt die Corona-Pandemie träfen das Unternehmen hart, die Nachfrage sei eingebrochen.

Die Corona-Pandemie habe die Automobilindustrie in eine beispiellose Krise gestürzt, sagte ein Sprecher des Unternehmens. Ziel sei es, mit den Arbeitnehmervertretern ein Konzept für ZF und die Mitarbeiter zu erarbeiten. Insbesondere für Nürnberg erwarte die Gewerkschaft "ein klares Signal zum Erhalt des Standortes und der Beschäftigung", ergänzte Roland Wehrer, zuständiger Gewerkschaftssekretär für ZF Nürnberg. "Es geht jetzt darum, unser Unternehmen zukunftssicher aufzustellen und gleichzeitig Beschäftigung zu sichern".

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