Günther ruft zur Nutzung der Corona-Warn-App auf

Einstellen Kommentar Drucken

Der Bundesregierung ist es wichtig, dass alle Bürger wissen: Die Nutzung der App ist freiwillig.

Nach Spahns Einschätzung ist die Nutzung gerade in Zeiten der Corona-Lockerungen sinnvoll. Das wird dadurch realisiert, dass man schnellstmöglich auf dem Smartphone informiert wird, wenn man länger Kontakt zu einer Person mit positivem Covid-19-Befund hatte, die ebenfalls das Smartphone nutzt und das Testergebnis freiwillig in der App erfasst hat.

Wenn sich der per Smartphone informierte App-Nutzer dann ebenfalls testen lässt und sich bei positivem Test an die Vorgaben hält, kann er dazu beitragen, einer neuen Infektionswelle vorzubeugen.

Die Nutzung der App soll nah Angaben der Bundesregierung wenig Energie verbrauchen. Es sei "durchaus geboten, dass auch Schülerinnen und Schüler die App nutzen", sagte Esken dem "Handelsblatt".

Spahn räumte, dass es bei der App vereinzelt zu Fehlalarmen könne. Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) zeigte sich zufrieden mit dem Start der App.

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) sagte, Sicherheit und Qualität der App befänden sich "auf sehr hohem Niveau". Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) wies Forderungen nach einem Gesetz zur Nutzung der App zurück. Arbeitgeber etwa hätten die Möglichkeit, Kontakte auch anderweitig zu erfassen. "Auf dieser Basis hätten wir eine erstklassige Überwachungs-App bekommen". Es gebe "keinen vernünftigen Grund, sie nicht zu installieren - ich habe das heute früh schon erledigt", sagte sie der "Augsburger Allgemeinen" (Mittwochsausgabe). Letztlich sei es gelungen, dass die App "Daten und Privatsphäre optimal schützt". Wegen der fehlenden gesetzlichen Grundlage habe diese "mit 'Freiwilligkeit' nur noch wenig zu tun", erklärte die AfD-Digitalexpertin Joana Cotar. Es gebe aber noch Schwachstellen. "Je transparenter das gesamte Projekt ist, umso mehr Vertrauen werden die Bürgerinnen und Bürger haben".

Comments