Meghan Markle äußert sich in Video zu George Floyd

Einstellen Kommentar Drucken

Die Herzogin verglich Floyds Tod mit jenem anderer Afroamerikaner, die in Polizeigewahrsam starben, und sagte: "George Floyds Leben war wichtig und Breonna Taylors Leben war wichtig und Philando Castiles Leben war wichtig und Tamir Rices Leben war wichtig... und so viele andere Menschen, deren Namen wir kennen und deren Namen wir nicht kennen".

"Was in unserem Land, in unserem Staat und in unserer Heimatstadt Los Angeles passiert ist, ist absolut niederschmetternd", sagte die US-Amerikanerin und Ehefrau des britischen Prinzen Harry (35) in einer Videobotschaft an die Schülerinnen ihrer früheren Schule in Los Angeles. "Ich war nicht sicher, was ich euch sagen kann". Das Video wurde zuerst vom Magazin "Essence" veröffentlicht. Ich wollte das Richtige sagen und war sehr nervös, dass es auseinandergenommen werden würde. Meghan Markle, die im August 1981 in Los Angeles geboren wurde, erinnerte auch an die dortigen Unruhen 1992, nachdem vier Polizisten den Afroamerikaner Rodney King zusammengeschlagen hatten und freigesprochen wurden. "Diese Erinnerungen gehen nicht weg".

Zugleich betonte Markle, die junge Generation sei die Zukunft des Landes, könne wählen, Mitgefühl zeigen, ihre Stimme erheben - und die USA "neu aufbauen". Der Clip ist eigentlich für die Absolventen ihrer einstigen Schule, der "Immaculate Hearts High School" in Los Angeles gedacht, aber ihre Worte richten sich an alle Menschen. "Es tut mir leid, dass es uns nicht gelungen ist, die Welt zu einem Ort zu machen, den ihr verdient." . "Ich erinnere mich, dass eine meiner Lehrerinnen zu mir sagte: 'Denke immer daran, die Bedürfnisse anderer über deine eigenen Ängste zu stellen.'" Das habe sie ihr ganzes Leben lang begleitet "und ich habe in der letzten Woche mehr darüber nachgedacht als jemals zuvor". Das habe sie nie losgelassen.

Floyds auf einem Handyvideo festgehaltener Tod hat in den USA Entsetzen und Empörung ausgelöst und zu landesweiten Protesten gegen Polizeigewalt und Rassismus geführt.

Comments