Eintracht Frankfurt rettet nach spätem Doppelschlag Punkt gegen Freiburg | Eintracht

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Immerhin bewies die Eintracht auch ohne die Unterstützung ihrer Fans viel Moral und stoppte die Negativserie von fünf Niederlagen infolge.

An kaum einem Standort ist der Gegensatz zwischen dem stimmungsvollen Normalbetrieb und dem gespenstischen Notbetrieb vielleicht so groß wie in der Frankfurter Arena. Dass aber auch Geisterspiele einigen Unterhaltungswert besitzen können, belegte die Bundesliga-Partie am Dienstagabend zwischen Eintracht Frankfurt und dem SC Freiburg, die mit einem kurios anmutenden 3:3 (1:1) endete.

An diesem milden Frühlingsabend lieferte lange Freiburgs Keeper Alexander Schwolow mit teils tollen Paraden sein Meisterstück ab. Mit dem 3:3 (1:1) retteten die Hessen gegen den SC Freiburg zumindest einen Punkt.

Die ersten Minuten gehörten den Gästen aus dem Breisgau, bei denen die zuletzt angeschlagenen Robin Koch und Luca Waldschmidt mitwirken konnten. Richtig gefährlich wurde Freiburg zunächst aber nicht. Ganz anders die Hessen, für die Filip Kostic (7./13.) gleich zweimal die Führung vergab. Das rächte sich wenig später, als Grifo mit einem Schuss unter die Latte traf.

Die Eintracht ließ sich vom Rückstand nicht beeindrucken und schlug durch Silva zurück. Der Portugiese staubte aus Nahdistanz per Kopf zu seinem sechsten Saisontor ab, nachdem Schwolow einen Schuss von Kamada zu kurz abgewehrt hatte. Auch nach dem Wechsel waren die Hessen sofort auf Betriebstemperatur. Doch die Abschlussschwäche war das größte Manko der Eintracht, die sowohl kämpferisch als auch spielerisch überzeugte.

Der Gästetorwart blieb nach gut einer Stunde auch Sieger gegen Dost, den Nachschuss setzte Silva an die Latte. Petersen traf nach einem Freistoß per Kopf, 120 Sekunden später schloss Höler einen Konter erfolgreich ab. Am kommenden Samstag müssen die Frankfurter beim derzeit starken Tabellensechsten VfL Wolfsburg, das Team von Oliver Glasner, antreten, danach steht das Nachholspiel beim Vorletzten Werder Bremen an. Mit einem Doppelschlag binnen drei Minuten brachten Kamada und Chandler die Hessen wieder heran - nun bot sich sogar noch die Chance zum Sieg. "Die Jungs haben sich auch nach dem 1:3 immer gepusht, die Mannschaft lebt", lobte Hütter.

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