Coronavirus bremst amerikanische Wirtschaft aus: Einigung auf Billionen-Dollar-Konjunkturpaket

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Das Paket soll laut der Nachrichtenagentur Bloomberg umfangreiche Maßnahmen umfassen: Milliarden an Unterstützung für Unternehmen, Staaten und Städte, Schecks für die meisten Amerikaner, Darlehen und Hilfen für kleine Unternehmen zur Aufrechterhaltung ihrer Lohnsumme, eine expansivere Arbeitslosenversicherung, Steuerstundungen und zahlreiche andere Hilfen. Dollar für den Ausbau des Gesundheitssystem bestimmt. Die Zahl der Todesopfer ist mit 785 freilich deutlich geringer als in den europäischen Hotspots Italien und Spanien.

Die US-Regierung hat sich nach eigenen Angaben mit dem Senat auf ein Hilfspaket zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie geeinigt. Es soll die wirtschaftlichen Verwerfungen der Coronavirus-Epidemie abfedern. Viele Geschäfte sind derzeit geschlossen, Restaurants und Kinos bleiben leer, Veranstaltungen wurden abgesagt, Flüge massenhaft gestrichen.

Das Konjunkturpaket soll einem Einbruch der US-Wirtschaft entgegenwirken.

Das genaue Volumen des Konjunkturpakets war zunächst unklar geblieben. Zudem wird ein Kreditprogramm für Unternehmen aufgelegt. Auch große Unternehmen, die von der Krise besonders betroffen sind, sollen milliardenschwere Hilfen erhalten. Sie verlangen außerdem mehr Geld für Krankenhäuser, denen wegen der Pandemie eine dramatische Überlastung droht. Schumer zufolge sollen gekündigte Arbeitnehmer im Schnitt nun bis zu vier Monate lang ihr volles Gehalt bekommen. Der Anführer der Demokraten im Senat, Chuck Schumer, sprach vom "größten Rettungspaket in der amerikanischen Geschichte". Die Demokraten hätten aber wichtige Verbesserungen ausgehandelt und eine "herausragende Vereinbarung" erreicht, um durch diese düsteren Zeiten zu leiten.

"Hilfe ist auf dem Weg, grosse Hilfe und schnelle Hilfe", sagte Schumer.

Nancy Pelosi, die Sprecherin des Repräsentantenhauses, war während der gesamten Verhandlungen konsultiert worden. Danach muss noch das Repräsentantenhaus zustimmen, bevor der Text von US-Präsident Donald Trump unterzeichnet werden kann.

Der Senat wird den Gesetzestext McConnell zufolge noch am Mittwoch verabschieden.

Der US-Kongress hatte in diesem Monat bereits zwei kleinere Pakete in Höhe von insgesamt gut 100 Milliarden US-Dollar beschlossen, mit dem die Folgen der Corona-Epidemie abgefedert werden sollen.

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