Jazz - Saxophonist Manu Dibango nach Infektion mit Coronavirus gestorben

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Trauer um Manu Dibango: Der weltberühmte Musikstar ist im Alter von 86 Jahren gestorben.

Er starb im Alter von 86 Jahren an den Folgen einer Infektion mit dem Corona-Virus. Die Infektion des als "Papa Groove" bekannten Künstlers wurde vor rund einer Woche bekannt.

Manu Dibango wurde am 12. Dezember 1933 in Douala, der größten Stadt in Kamerun, geboren. Sein Musikstil war geprägt durch Jazz in Kombination mit Sounds aus seinem Heimatland. "Soul Makossa" heißt das weltbekannte Stück aus dem Jahr 1972, mit dem er auch in den USA erfolgreich war und auf Tour ging. Es basiert auf einem kamerunischen Tanzrhythmus, in den sich ein charakteristisches Saxophon-Riff und eine Funk-Gitarre mischen, garniert von Sprechgesang. Dibango arbeitete mit zahlreichen Musikern zusammen, unter anderem Herbie Hancock, Youssou N'Dour und Sly & Robbie.

In Frankreich entwickelte Dibango seine Leidenschaft für Musik, ging schließlich nach Brüssel und Paris. Er arbeitete in den sechziger Jahren mit dem Musiker Joseph Kabasélé zusammen, wurde von Dick Rivers und Nino Ferrer engagiert.

Mit dem Song "Soul Makossa" sorgte Dibango in den Siebzigerjahren für einen weltweiten Hit.

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