Stuntman "Mad Mike" starb in selbstgebauter Rakete

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Hughes sei am Samstag kurz nach dem Start seiner Rakete in Kalifornien "auf tragische Weise ums Leben gekommen", teilte der US-Sender Science Channel, der das waghalsige Unterfangen begleitet hatte, im Onlinedienst Twitter mit.

Los Angeles. Der als Mad Mike bekannte Stuntman Mike Hughes ist tödlich verunglückt. Hughes selbst hatte vor dem Start im Gespräch mit der US-Nachrichtenagentur Associated Press betont, dass er glaube, die Erde sei flach. Am Sonnabend stand wieder einer an, vor laufenden Kameras. Der auch als "Mad Mike" bekannte 64-Jährige wollte eine Flughöhe von rund 1500 Meter erreichen. Es sei Hughes Traum gewesen, diesen Start durchzuführen und man sei dort gewesen, um das filmen, twitterte der Science Channel. Zu sehen ist, wie sich wenige Sekunden nach dem Raketenstart ein Fallschirm von dem Fluggerät löst. Das Fernsehteam sei vor Ort gewesen, um die "Reise" des Hobbyastronauten für die neue Serie "Homemade Astronauts" ("Hausgemachte Astronauten") aufzuzeichnen.

"Alle waren fassungslos. Sie wussten nicht, was sie tun sollten", so ein Augenzeuge. Der Todesfall wird nun untersucht. "Wir haben derzeit keine Fakten", sagte sie. Die Zeitung zitiert jedoch auch eine Person, die als "Öffentlichkeitsreferent" für Hughes fungieren soll, mit der Behauptung, das sei lediglich ein "PR-Stunt" gewesen, den sich beide für größere öffentliche Aufmerksamkeit ausgedacht hätten. Wie dem weltlängsten Sprung mit einer Stretch-Limousine, 31 Meter über eine Rampe, der ihm 2002 einen Eintrag ins Guinness-Rekord-Buch einbrachte. Zuletzt unternahm er mehrere Flugversuche mit Raketen, wie auch tz.de* berichtet. 2019 kündigte er an, mit einer reparierten und weiterentwickelten Rakete einen Versuch wagen zu wollen, bei dem er bis zu einer Höhe von 1.500 Metern aufsteigen wollte.

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