Aldi ruft Tiefkühl-Garnelen zurück - wegen Medikamenten

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Die betroffene Ware wurde ausschließlich in folgenden Gesellschaften des Discounters verkauft: Bad Laasphe, Bargteheide, Barleben, Beucha, Datteln, Hann.

Der Verzehr von dem Tiefkühlprodukt könne gefährlich für die Gesundheit sein.

Zoutkamp - Garnelen sind bei vielen Deutschen ein beliebtes Produkt, wenn es um Meeresfrüchte geht. Dieses Gefühl überkommt einen zumindest, wenn man sich die ständigen Rückrufe der vergangenen Wochen anschaut. Die Tiefkühl-Garnelen seien an Aldi-Nord-Filialen in Hamburg, Schleswig-Holstein, Thüringen, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Sachsen-Anhalt geliefert worden. "Eine gesundheitliche Beeinträchtigung ist nicht mit abschließender Sicherheit ausgeschlossen", hieß es. Das MHD ist auf der Seite der Faltschachtel zu finden.

"Im Rahmen einer Untersuchung wurde das Tierarzneimittel Choramphenicol nachgewiesen", schreibt das Unternehmen in einer Pressemitteilung, die das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit auf seinem Portal "lebensmittelwarnung.de" veröffentlicht hat. Das Antibiotikum wird unter anderem gegen bakterielle Infektionen eingesetzt. Bei Lebensmittel liefernden Tieren ist Chloramphenicol gemäß der EU-Verordnung generell jedoch verboten, wie das Verbraucherportal produktwarnung.eu berichtet. Es kann zu starken Nebenwirkungen führen.

Rückruf: Diese Garnelenschwänze ruft Aldi Nord derzeit zurück. Kunden können das zurückgerufene Produkt in den Filialen zurückgeben. Der Kaufpreis werde erstattet.

Die Firma Heiploeg International B.V. aus den Niederlanden hat einen Rückruf für das Tiefkühlprodukt "King-Prawns, Garnelenschwänze" der Sorte "Natur", der Marke "Gourmet Fruits de Mer" gestartet. Die Sache hat allerdings auch einen Haken.

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