Zahl der Coronavirus-Toten steigt drastisch

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Allein 103 neue Opfer wurden aus der besonders schwer betroffenen Provinz Hubei gemeldet. Landesweit steigt die Zahl der Fälle auf fast 60.000. Patienten seien gemäß der neuen Klassifikation hinzugefügt worden.

"Ich weiß, dass es bei diesem Virus eine Menge Unsicherheit und viele Fragen gibt, die beantwortet werden müssen, aber wir müssen diese Fragen sehr offen kommunizieren und die Dinge sehr transparent angehen". Unklar war zunächst, wie weit sie zurückgehen. Der Sekretär der Kommunistischen Partei für Hubei, Jiang Chaoliang, wurde durch den Bürgermeister von Shanghai, Ying Yong, ersetzt.

In Berlin äußern sich heute zudem deutsche Experten zu der Epidemie. Bislang waren demnach nur Tests im Labor dafür maßgeblich. So sind die Möglichkeiten für Labortests begrenzt. Zuletzt war in China immer mehr Kritik an der Untätigkeit oder langsamen Reaktion der Behörden auf den Ausbruch laut geworden. Die täglich berichteten Zahlen repräsentieren laut Experten somit eher die Fähigkeiten, Fälle zu identifizieren und zu melden, als das wirkliche Ausmaß der Epidemie. In Wuhan wurde der städtische Parteichef Ma Guoqiang vom bisherigen Parteichef der Metropole Jinan in der Provinz Shandong abgelöst. Bereits am Dienstag waren die Chefs der Gesundheitskommission der Provinz entlassen worden. Der 34-Jährige starb, weil er selbst an Covid-19 erkrankte. In Österreich gibt es bisher keinen bestätigten Fall. Das Schiff mit rund 1500 Gästen und 800 Besatzungsmitgliedern an Bord liege 2,5 Kilometer vom Hafen entfernt. Die Passagiere werden demnach medizinisch untersucht und auf Fieber überprüft.

" zeigt, an welchen Symptomen man das Virus erkennen und wie man sich davor schützen kann". Laut dem Hafendirektor sollen am Donnerstag erst einmal 600 Menschen das Schiff verlassen, 800 am Freitag.

Die Gäste würden in den nächsten Tagen mit Charterflügen in die Hauptstadt Phnom Penh gebracht, um von dort die Heimreise anzutreten, teilte die Reederei weiter mit. Die Reederei Line werde nicht nur die Heimflüge für die Gäste organisieren, sondern auch die Kosten für die Kreuzfahrt zurückerstatten. Im Hafen dieser Stadt liegt aktuell ein anderes Kreuzfahrtschiff, die "Diamond Princess", unter Quarantäne.

Unter den Menschen auf einem in Japan unter Quarantäne stehenden Kreuzfahrtschiff wurden weitere 39 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Alle werden in Kliniken betreut. Die rund 3.600 Passagiere und Crewmitglieder sollen nach derzeitigem Stand mindestens noch bis zum 19. Februar auf dem Schiff bleiben.

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