Orkantief "Sabine" wütete in Deutschland

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Auch Stadt und Land Bayreuth sind betroffen. Wir halten dich im im Blog über das Wetter in Thüringen auf dem Laufenden.

Update vom 8. Februar: "Es besteht Lebensgefahr!"

Die Bahn rät derweil von Zugreisen am Sonntag, Montag oder Dienstag ab. Der Orkan wird am Sonntagnachmittag zuerst auf den Westen und Norden treffen. "Montag wird generell ein stürmischer Tag", sagte Altnau. Daneben kann es zu Gewittern, Frost und Glätte kommen. Sei vorsichtig, es könnte stellenweise glatt werden. Eltern könnten ihre Kinder aber zu Hause lassen oder später zur Schule schicken, wenn sie durch den Sturm eine Gefahr für ihren Nachwuchs sehen.

Die Wetterexperten erwarten, dass der Orkan dann zum Dienstag hin an Stärke verliert. Zwar wird während dieses Zeitraumes noch kein Unwetter erwartet, das Sturmtief soll jedoch unmittelbar danach durch die Region ziehen.

Die Deutsche Bahn erklärte am Freitag, sie beobachte die Wetterlage genau. Dann überprüfe lieber vorher deine Verbindung. Das teilte die Bahn mit.

Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Stundenkilometern sollte "Sabine" Prognosen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zufolge über NRW fegen.

Die Deutsche Bahn will den Fernverkehr wegen des Orkans "Sabine" nach und nach bundesweit einstellen. "Auf den Bergen gibt es durchwegs Orkanböen", warnt er.

Uhr: Das Wetter in Thüringen bleibt weiterhin eine Wundertüte. Leider fällt aber auch die Temperatur wieder auf 4 bis 6 Grad. Gegen Abend nimmt die Windstärke weiter zu, bevor das Orkantief voraussichtlich in der Nacht auf Montag seine volle Wucht erreicht.

Das Sturmtief Sabine soll ab laut dem Deutschen Wetterdienst Berlin und Brandenburg ab dem Sonntagmittag erreichen.

Regen und Sturm führt zu Problemen in Rheinland-Pfalz und Saarland. "Wenn die etwas kräftiger ausfallen, könnte es zusammen mit dem stürmischen Wind starke Schneeverwehungen geben", bemerkte Jan Oehmichen vom DWD in Leipzig. Wir gehen heute davon aus, dass am Montagmorgen der öffentliche Verkehr weitgehend zum Erliegen kommen wird. Schon am Mittag werden die ersten starken Böen von bis zu 65 Stundenkilometern in der Hansestadt erwartet.

Für den Fernverkehr auf den Schienen machte die Deutsche Bahn schon am Sonntagabend kaum Hoffnung: "Es ist leider schon jetzt absehbar, dass die Störungen am Montag den ganzen Tag über andauern werden".

Angebrochene Äste können jederzeit herabfallen, umgestürzte Bäume können auf Spannung stehen, wie der Sprecher des Landesbetriebes Wald und Holz Michael Blaschke am Montag sagte.

Nach einer ersten Schadensaufnahme werden die entstandenen Gefahren schnellstmöglich beseitigt. Am Vormittag sollten Sturmschäden an Freileitungen behoben sein, hieß es vom Versorger.

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