Coronavirus: Zwei Infizierte unter Heimkehrern aus Wuhan

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Aus China werden täglich immer höhere Patientenzahlen und Todesfälle gemeldet.

Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, sollen die aufgrund des Coronavirus aus Wuhan in China evakuierten deutschen Staatsbürger, nach ihrer Rückkehr in einer militärischen Einrichtung in Germersheim unter Quarantäne gestellt werden.

Die weiteren Rückkehrer wurden in der Nacht zum Sonntag mit Bussen in eine Kaserne in Rheinland-Pfalz gebracht. Alle kamen aus der besonders stark von der Lungenkrankheit betroffenen Provinz Hubei, die als Ursprungsort der Epidemie gilt. Die Menschen sollen nun mindestens 14 Tage in der Südpfalz-Kaserne bleiben - zwei Wochen sind die maximale Inkubationszeit des neuartigen Coronavirus.

In dem 2018 fertiggestellten Gebäude stehen 128 Zimmer für die Menschen bereit.

Die Passagiere waren gestern Nachmittag an Bord eines Bundeswehr-Airbus in Frankfurt angekommen. Bei einem von ihnen müsse geklärt werden, ob er mit dem Coronavirus infiziert sei. Die übrigen zehn seien aus anderen medizinischen Gründe ins Krankenhaus gebracht worden, erläuterte Klose. Die Zahl der bestätigten Erkrankungen kletterte demnach so schnell wie noch nie innerhalb eines Tages - um 2580 auf 14 380 Fälle.

In Deutschland gibt es bisher acht Coronavirus-Infektionen. Mögliche Kontaktpersonen würden untersucht. Auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatte vor der Landung betont: "Es kehren Gesunde zurück". Alle stehen im Zusammenhang mit der Firma Webasto in Bayern. Es ist der erste bekannte Fall in Spanien. Der Mann sei mit einem der in Deutschland infizierten Patienten in Kontakt gewesen, teilte die spanische Regierung mit.

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