Endlich Regen: Erleichterung für Feuerwehrleute in Australien

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Die Niederschläge sorgten zudem für etwas Erleichterung bei den Landwirten, die unter der anhaltenden Dürre leiden. Nach Angaben der Feuerwehr löschen die Niederschläge zwar nicht alle Brände, helfen aber dabei, sie einzudämmen. Im Bundesstaat New South Wales, wo einige der schwersten Feuer wüteten, hofft die Feuerwehr, die Flammen zumindest unter Kontrolle bringen zu können.

In den Bundesstaaten Victoria, New South Wales und Queensland, die von den Bränden am stärksten betroffen sind, soll der Regen laut Vorhersage, Link öffnet in einem neuen Fenster noch das ganze Wochenende anhalten. "Hilfe ist da für viele Feuerwehrleute in New South Wales", schrieb die Feuerwehr unter ein Foto von Regenfällen über einem brennenden Wald. "Ich denke, es hat einen deutlichen Motivationsschub gegeben", sagte Einsatzleiter Rob Rogers dem Fernsehsender Channel Seven am Freitag. Dort zeigte sie ein Schild: "Gleich wieder da. Sind draußen beim Lacken-Hüpfen!" Wie die Regierung von New South Wales bestätigte, haben Spezialkräfte dafür gesorgt, dass die Wollemien eines der "Mega-Feuer" überstanden haben.

Zuvor hatte sich die Feuerwehr bei Twitter über den Regen gefreut.

Starker Regen hilft bei den Löscharbeiten in einigen australischen Brandgebieten. In der Nähe von Sydney richteten die Feuer in den von der Unesco geschützten Wäldern große Schäden an. Rund 80 Prozent der Blue Mountains seien von den Feuern in unterschiedlicher Stärke getroffen worden, sagte ein Sprecher der zuständigen Umweltbehörde.

Am Freitag gab es im südöstlichen Holbrook eine Trauerfeier für einen 28 Jahre alten Feuerwehrmann.

Seit September wüten in Australien Buschfeuer, denen bisher 29 Menschen zum Opfer fielen, mehr als 2500 Häuser und eine Fläche in der Größe von etwa einem Drittel der Bundesrepublik wurden zerstört.

Erst die nicht enden wollenden Buschbrände, jetzt Überschwemmungen: Australien - vor allem die australische Tierwelt - kommt einfach nicht zur Ruhe.

Der Rauch soll laut der Wettervorhersage am Wochenende auch wieder nach Melbourne ziehen.

In Australien hat es erstmals seit Beginn der Buschbrände ergiebig geregnet. Die schlechte Luft hatte den Tennisspielern in der Qualifikationsrunde große Probleme gemacht. Die Organisatoren sahen sich heftiger Kritik von Spielerinnen und Spielern ausgesetzt.

Vor einer Woche war der Australian Reptile Park noch von einem der im Südosten Australiens wütenden Buschfeuer bedroht worden.

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