Grimme-Preis 2020: Diese Shows sind nominiert

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Von 19 möglichen Nominierungen schafften es in diesem Jahr nur neun Produktionen unter die besten des Fernsehjahres. In den Einreichungen spiegelten sich die Themen des Jahres 2019 wie Klimaschutz, 30 Jahre Mauerfall oder Seenotrettung, erklärte Grimme-Direktorin Frauke Gerlach laut einer Mitteilung. "In diesem Jahr finden wir kategorienübergreifend Produktionen, die eine Antwort auf die Frage suchen, wie wir zusammenleben wollen". Die Preisträger werden am 3. März bekanntgegeben, die Auszeichnungen am 27. März in Marl überreicht. Dabei gehen nicht nur die öffentlich-rechtlichen Sender ins Rennen. Bis zu 16 Grimme-Preise können vergeben werden. In letzterer sind unter den 23 Nominierungen allein drei Tatort-Folgen vertreten, dazu auch "Das Wunder von Wörgl" sowie "Der König von Köln". Neben Produktionen wie "Tote auf der Balkanroute" vom BR oder "Nachlass" vom ZDF sind für journalistische Leistungen unter anderem auch die Redaktion von "Monitor" und das Team des ARD-Studios in Istanbul nominiert. Fünf Serien kamen ebenfalls in die engere Wahl, darunter "Eden" (SWR/Arte/ARD Degeto), "Der Pass" (Sky) und "Andere Eltern" (TNT).

Im Bereich des Unterhaltungsfernsehens halte dagegen die "negative Entwicklung der vergangenen Preisjahre" an, hieß es. Grimme-Preis. Der ostbayerische Regisseur Sebastian Stern wurde als einer der 15 Regisseure für den Episodenfilm "The Love Europe Project" in der Kategorie Fiktion nominiert. Stifter des Preises ist der Deutsche Volkshochschul-Verband.

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