Rottweil: Mann greift Jobcenter-Mitarbeiterin mit Messer an

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Am Donnerstag hat ein Mann im baden-württembergischen Rottweil nahe Konstanz eine Mitarbeiterin des Jobcenters niedergestochen.

Das Tatmesser, das der Tatverdächtige bei der Festnahme in seiner Kleidung bei sich führte, haben die Beamten sicherstellen können. Er ging in die siebte Etage und griff dann die Mitarbeiterin mit einem Messer an. Das Rote Kreuz war mit mehreren Rettungswagen und einem Rettungshubschrauber vor Ort. Zudem sind der Organisatorische Leiter Rettungsdienst und Ehrenamtliche des DRK da gewesen, auch der Notfallnachsorgedienst. Die Polizei hat nur wenige Details zum Tatverdächtigen bekannt gegeben.

Der Tatverdächtige habe die Frau nach ersten Erkenntnissen in einem oberen Stockwerk eines durch das Jobcenter genutzten Bürohochhauses attackiert und schwer verletzt.

Dem Schwarzwälder Boten zufolge blieb das Jobcenter "aus Solidarität" den ganzen Tag geschlossen. Ihre Kollegen riefen die Polizei.

Die Pressestelle der Polizei in Konstanz spricht von einer größeren Einsatzlage.

Die Mitarbeiterin wurde dabei schwer verletzt und wird derzeit notärztlich versorgt. Nach aktuellen Informationen besteht keine Lebensgefahr. Der mutmaßliche Angreifer sei noch vor Ort festgenommen worden, sagte ein Polizeisprecher. Das Gebäude ist zum Teil evakuiert worden. Auch die Tatwaffe wurde sichergestellt. Es werden Zeugen befragt. Kunden des Jobcenters würden aktuell nicht eingelassen, Sicherheitskräfte bewachten vorübergehend den Eingang. Dass er keinen Migrationshintergund habe, gab die Polizei am Nachmittag zusätzlich bekannt.

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