Dr. Motte will Loveparade wieder nach Berlin holen

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Dazu sammeln sie jetzt Spenden. "Wir möchten mit Rave the Planet die Parade und ihren Spirit zurück nach Berlin bringen", sagte Dr.

Mit der Initiierung der Veranstaltung wollen Motte und sein Team auch ein Zeichen für die Klubkultur setzen, denn vor allem in der Hauptstadt bedrohen steigende Mieten und neue Lärmschutzauflagen die Existenzen vieler Musikklubs und Tanzstätten. Motte am Montag in Berlin. Motte wieder eine Loveparade in Berlin starten. "Wir stellen die Frage: 'Wollt Ihr eine neue Loveparade?' Über das Spendensammeln können wir herausfinden, ob das überhaupt gewollt wird von der Welt", erklärte der DJ. Motte wieder nach Berlin kommen. Durch die Spenden wird eine finanzielle Unabhängigkeit von Sponsoren erreicht, welche die werbefreie Durchführung der Parade ermöglicht. Motte dafür einsetzen, dass elektronische Tanzmusik bei UNESCO zum Weltkulturerbe wird. Außerdem wollen er und seine Mitstreiter einen offiziell anerkannten Feiertag der elektronischen Tanzmusikkultur einführen. "Ziel ist es, bis zu 1,5 Millionen Mini-Raver und Mini-Raverinnen aufzustellen", sagte Roeingh.

So soll nach und nach eine Miniatur des Loveparade-"Geländes" entstehen: Der Straße des 17. Juni, vom Ernst-Reuter-Platz über die Siegessäule bis zum Brandenburger Tor. An dem Ort befand sich einst der Tresor-Club. "Techno hat in dieser Stadt für mehr positiven Wandel gesorgt als jede Werbekampagne des Senats", so der 59-jährige Loveparade-Gründer. Motte, der dort vor 30 Jahren als DJ auflegte.

Berlin - Seit der Katastrophe in Duisburg und dem damit verbundenen Aus der Loveparade wird Dr.

Die erste Loveparade fand 1989 mit der Beteiligung von rund 150 tanzwütigen Raver*innen auf dem Berliner Kurfürstendamm statt.

Später wurde daraus ein Millionenspektakel, der Rave wurde von einem anderen Veranstalter übernommen, der sich auch die Namensrechte an der "Loveparade" sicherte. Der Technopionier distanzierte sich 2006 von der Veranstaltung, die seiner Ansicht nach zu einer "Dauerwerbesendung" verkam.

Seit dem Unglück mit 21 Toten und zahlreichen Verletzten in Duisburg 2010 gibt es die Loveparade nicht mehr. "Die Loveparade ist vorbei, die kann es nach Duisburg nicht mehr geben", schrieb er damals in der "Zeit".

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