Britische Royals: Harry und William kritisieren "falsche Geschichte" über ihre Beziehung

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Kanadas Premier Justin Trudeau hat da allerdings noch ein paar Fragen. "Wir sind nicht völlig sicher, wie die endgültige Entscheidung aussehen wird", sagte Trudeau.

Ein böser Artikel in der "Times" hatte am Montag, den 13. Januar 2020 den Blutdruck einiger Mitglieder der Royal-Family in die Höhe getrieben: Die Behauptung, Prinz William und seine Gattin, Herzogin Kate, hätten Meghan nicht herzlich genug aufgenommen, ja, Harry habe sich gar gemobbt gefühlt. Doch bei der Übernahme der Sicherheitskosten für die Royals sind für ihn noch längst nicht alle Fragen geklärt. Meghan hatte sich telefonisch aus Kanada zugeschaltet. Es seien noch "viele Gespräche nötig".

Zuvor hatte der kanadische Finanzminister Boll Morneau britische Presseberichte zurückgewiesen, wonach Trudeau der britischen Königin Elizabeth II.in Aussicht gestellt habe, die Sicherheitskosten für Harry und Meghan zu übernehmen.

Weiter ist zu lesen, dass das Paar künftig auf eigenen Wunsch hin keine Steuergelder mehr erhalten werde, wie genau es seine neue finanzielle Unangängigkeit aber umsetzen wird, wurde nicht thematisiert. Als Mitglied des von der Queen angeführten Commonwealth wolle Kanada allerdings "eine Rolle spielen". William (Rang 2 der britischen Thronfolge) und Kate werden meist staatstragend dargestellt, während Harry (Rang 6, hinter den drei Kindern von William und Kate) und Meghan quasi von Beginn an einen schweren Stand hatten.

Ihre engsten Angehörigen sollen Harry und Meghan erst in letzter Sekunde in die öffentliche Verkündung ihrer Pläne eingeweiht haben - selbst die Queen wusste nicht Bescheid. Den britischen Medienberichten zufolge will sich Kanada mit umgerechnet 584.000 Euro pro Jahr daran beteiligen. Unklar sind aber Details - etwa, wer für die Sicherheitsvorkehrungen in Kanada aufkommen wird.

Harry und Meghan hatten am vergangenen Mittwoch überraschend und offenbar ohne vorherige Abstimmung mit der Queen verkündet, dass sie sich weitgehend von ihren royalen Verpflichtungen zurückziehen und unabhängiger leben wollen.

Bei der Zusammenkunft der Royals wurde Harry und Meghan vorerst eine "Übergangsperiode" von der Queen gewährt, in der sie in Großbritannien und Kanada leben dürfen. Nach einer Krisensitzung mit den engsten Familienmitgliedern gab die Queen nun ein neues Statement ab. Vor ihrer Ehe mit Harry hatte Meghan als US-Schauspielerin eine Weile in Kanada gelebt.

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