Nach Georgier-Mord: CDU-Chefin will Maßnahmen gegen Moskau

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Nach der Wahl der neuen SPD-Chefs Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans hat CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer auf ein klares Bekenntnis zur Koalition gepocht.

Es gebe eine Einigung mit der SPD, über die man lange verhandelt habe, sagte Kramp-Karrenbauer der "Bild am Sonntag". "Die russische Seite muss jetzt endlich ihren Beitrag zur Aufklärung dieses Verbrechens leisten".

Der Mord belaste das Verhältnis zwischen Deutschland und Russland, so Kramp-Karrenbauer. "Die Beweise wiegen schwer". "Russland verletzt dort immer wieder den Luftraum, führt Desinformationskampagnen", erklärte sie. "Die Erfahrungen dieser Länder sollten wir nicht einfach beiseite wischen". Die Bundesanwaltschaft geht dem Verdacht nach, dass der Georgier im Auftrag staatlicher russischer Stellen getötet wurde.

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