"Ice Bucket Challenge"-Initiator gestorben"

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Berühmt wurde der frühere College-Baseballer als Mitbegründer der so genannten "Ice Bucket Challenge".

Stars wie Helene Fischer übergossen sich mit Eiswasser, um auf die Krankheit ALS aufmerksam zu machen und Spenden zu sammeln. Pete Frates, einer der Initiatoren, ist nun an genau jener Nervenkrankheit verstorben.

Pete sei am Montag (9. Dezember) friedlich im Kreise seiner Familie eingeschlafen, gab diese in einem Statement bekannt.

Frates war einer derjenigen ALS-Kranken, die die Idee der "Ice Bucket Challenge" (Mutprobe mit einem Eiswasserkübel) sehr früh aufgriffen, um die Nervenkrankheit ins Bewusstsein zu rücken und Spenden zu generieren. Unzählige Menschen übergossen sich mit Kübeln voller Eiswürfel und kaltem Wasser – für einen guten Zweck. Sängerin Helene Fischer ließ sich im BH vom eiskalten Wasser überschütten, Schauspieler Robert Downey junior war im Whirlpool, und Microsoft-Gründer Bill Gates trug dabei ein blaues Hemd.

Die nassen Teilnehmer nominierten in den Videos dann andere Leute, es ihnen gleichzutun. Laut "Forbes" kamen in Folge so rund 220 Millionen Dollar zusammen.

Pete, der 2008 auch für die deutsche Baseball-Mannschaft der HSV Stealers gespielt hatte, bekam die niederschmetternde Diagnose im März 2012. Als Spieler galt er als "Vorbild für alle, besonders jüngere Athleten", wie die Familie gegenüber der Washington Post äußerte. ALS führt zu Muskelschwund und fortschreitenden Lähmungen, weshalb er an den Rollstuhl gefesselt war und nicht mehr sprechen konnte.

Pete Frates (r), Mitinitiator der "Ice Bucket Challenge", schaut seine Frau Julie während einer Zeremonie in der City Hall in Boston an. Der ehemalige US-College-Baseballspieler ist im Alter von nur 34 Jahren verstorben, wie der US-amerikanische Sportsender "ESPN" unter Berufung auf seine Familie berichtet.

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