Rapper meldet sich mit halbem Schädel zurück

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Knarf war fast drei Jahre lang aus der Öffentlichkeit verschwunden.

Am 6. Februar 2017 war Brenners Tonstudio in Köln in die Luft geflogen, als er mit einem Kumpel Drogen herstellen wollte.

Mehr als 100 Fans kommentierten das Video und sprachen dem Rapper Mut zu, reagierten aber auch schockiert auf seine schweren Verletzungen. Jetzt lud er auf seinem Facebook-Account ein schockierendes Video hoch.

Der Unfall ereignete sich Medienberichten zufolge, weil Dr. Knarfs Studio auch als Drogenküche genutzt wurde. Brenner sitzt im Rollstuhl, ist halbseitig gelähmt und da, wo normalerweise die rechte Hirnhälfte wäre, ist: nichts. Sogar Ermittler gingen nach BILD-Informationen davon aus, dass der Musiker es nicht schaffen werde, so schwer waren die Verletzungen. Er mache noch immer Musik, sagt der Rapper. Sichtlich von den Folgen des Unfalls gezeichnet, erklärt er, über 40 Prozent seiner Haut seien dabei verbrannt. Vier Schlaganfälle erlitt er in dieser Zeit. "Ich mache auch wieder Mucke", sagt er. "Mein Kopf sieht so sympathisch aus, weil mein Gehirn so stark angeschwollen ist, dass mir die Knochendecke rausgenommen wurde", erklärt er den mit Sicherheit geschockten Zuschauern.

Aber der Rapper schlägt auch selbstkritische Töne an: "Es ist klar, dass ich viele Fehler gemacht habe, die unter anderem zu der Explosion geführt haben". Da allerdings noch ein Strafverfahren gegen ihn läuft, wolle er sich nicht weiter zu dem Fall äußern. Der 34-Jährige richtet seinen Blick lieber nach vorne: Im nächsten Jahr soll sein neues Album erscheinen.

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