Lewis Hamilton krönt Formel-1-Saison mit 84. Sieg

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Auf Rang zwei landete der starke Max Verstappen im Red Bull, Dritter wurde der Monegasse Charles Leclerc im Ferrari.

Die Formel-1-Saison endet für Ferrari mit dem nächsten team-internen Scharmützel.

Lewis Hamilton startet in seinen 250. Grand Prix. Eine "Plackerei" sei das gewesen, räumte der sechsmalige Weltmeister ein.

Hamilton kam von der Pole Position sehr gut weg und hatte mit dem Gedränge dahinter nichts zu tun, Leclerc ging dagegen schnell an Verstappen vorbei auf Rang zwei. "Jeder muss Karriere-Optionen ausloten und die beste Entscheidung für sich treffen", sagte Wolff am Rande des Grand Prix von Abu Dhabi.

Spannend wurde es noch einmal im Duell der Jungstars, doch Verstappen ging mit frischeren Reifen an Leclerc vorbei und sicherte damit WM-Rang drei hinter Hamilton und Bottas. Bei Sebastian Vettel jedoch klemmte etwas am hinteren linken Rad, der viermalige Champion verlor vier wertvolle Sekunden. Dennoch freue sich Vettel nach den letzten Formel-1-Tests auf Urlaub.

Hamiltons Mercedes-Teamkollege Valtteri Bottas wurde knapp hinter Leclerc Vierter.

Nach der sportlichen Pannen-Qualifikation von Ferrari am Samstag - Vettel-Dreher und Taktik-Panne bei Leclerc - sorgte eine Mitteilung der Rennleitung kurz vor dem Start für weiteren Zündstoff. Kenner halten einen Wechsel des Briten zur Scuderia für realistisch: Mercedes-Teamchef Toto Wolff wird von motorsport-total.com zitiert, Hamilton habe ihm schön länger vom Traum eines jeden Rennfahrers berichtet, eines Tages für Ferrari zu fahren. Hamilton, der am Samstag mit dem Wagen mit der Nummer 44 die 88. Pole geholt hatte, war da schon enteilt - seit 2014 ist Abu Dhabi ohnehin Mercedes-Terrain.

Dass es bei einem mickrigen Sieg in Singapur für Vettel in diesem Jahr bleiben würde, war schnell klar. Im kommenden Jahr kann Hamilton nicht nur den Rekord von Michael Schumacher mit sieben Titel egalisieren, sondern auch die auf 91 Siege lautende Rekordmarke des Deutschen erreichen.

Vettel ließ sich direkt nach Leclerc neue Räder montieren.

Hülkenberg lag zwischenzeitig sogar auf Position vier. "Ich bin hin- und hergerissen", sagte er gut gelaunt, "natürlich bin ich gerne hier und will das Jahr gut zu Ende bringen. Aber im Rennen haben wir noch alle Chancen", meinte der Niederländer.

Schon in der Out-Lap hatte die Ferrari-Box das Duo gewarnt, dass es mit der Zeit knapp werden könnte. Vettel rechtfertigte sich: "Alex Albon musste vor mir bremsen, weil ein McLaren vor ihm langsam war".

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