Vermisster nach 22 Jahren tot gefunden - dank Google Earth

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Ein Mann, der auf Google Earth seine alte Heimat erkundete, entdeckte plötzlich etwas seltsames auf einem Satellitenbild. Es sieht alles danach aus. Da entdeckte er per Google Earth im Teich hinter dem Haus ein versunkenes Autowrack.

Ein US-Amerikaner wollte sich einfach mal im Internet sein früheres Zuhause im Staat Florida anschauen - und half so unverhofft, die Leiche eines seit 22 Jahren vermissten Mannes zu finden.

Mögliche Hintergründe dazu, was dem vermissten William Moldt 1997 zugestossen war, liefert das "Nationale System für Vermisste und Unidentifizierte Personen".

Durch seine Aufmerksamkeit hat er das Auto eines seit 22 Jahren vermissten Mannes ausfindig gemacht.

Bei Google Earth hatte der Mann gesehen, dass sich in einem kleinen See hinter seinem einstigen Haus ein Auto zu befinden schien, wie die Polizeisprecherin Teri Barbera von Palm Beach County mitteilte. "Niemals hätte ich damit gerechnet, dass dort ein Toter liegt", sagte er gegenüber der Lokalzeitung "Palm Beach Post". Er informierte einen Bewohner am Moon Bay Circle und dieser ließ eine Drohne aufsteigen, um nach dem Auto zu suchen.

"Das Fahrzeug war stark verkalkt und offensichtlich seit einer signifikanten Zeit im Wasser", heißt es in einem Bericht der Polizei auf Twitter. Die Polizisten wurden auf menschliche Überreste aufmerksam.

Gerichtsmediziner hätten die Leichenteile identifiziert und dem seit dem 8. November 1997 vermissten William Moldt zugeschrieben, erklärte die Polizei weiter. Moldt rief sogar noch seine Freundin an und sagte ihr, er sei bald zu Hause.

Doch dazu kam es nie. Noch ist unklar, unter welchen Umständen der Mann zu Tode gekommen ist.

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