Zwei Tote bei schwerem Unwetter an der spanischen Mittelmeerküste

Einstellen Kommentar Drucken

Alarmstufe Rot an der spanischen Mittelmeerküste!

Das schwere Unwetter über dem westlichen Mittelmeer hat nach den Balearen nun die spanische Festlandküste heimgesucht. Es gab Hagel, Überschwemmungen und Tornados.

Bei sintflutartigen Regenfällen im Südosten Spaniens sind in der Nacht auf Donnerstag zwei Menschen ums Leben gekommen.

Die Unwetter waren besonders stark in der Gegend von Valencia und Murcia.

Laut der Zeitung "El País" handelt es sich bei den Opfern um ein Rentnerpaar (beide 70). Ein älteres Ehepaar wurde Medien zufolge in seinem Auto von den Fluten mitgerissen.

In einigen Küstenbereichen fielen den Berichten zufolge bis zu 200 Liter Regen in zwölf Stunden, das entspricht einem Drittel des Jahresniederschlags in Berlin.

Der Fluss Clariano in Ontinyent, Valencia. Die Wand einer Schule stürzte ein, Verletzte gab es dabei nicht. Der spanische Wetterdienst spricht vom schlimmsten Unwetter in der Region seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1917. Behörden ordneten für 84 Kommunen die Schließung der Schulen an. Mehr als 255'000 Schüler waren davon betroffen. Im Dorf Moixent bei Valencia wurden Fahrzeuge mitgerissen, und in Font de la Figuera verwandelten sich die Bahngleise zu reißenden Flüssen.

In vier Provinzen blieb es bei der Warnstufe "rot": Neben Valencia und Murcia waren dies Alicante sowie Almería.

Comments