USA will aromatisierte E-Zigaretten verbieten

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Besonders beliebt unter jungen Leuten in den Vereinigten Staaten sind mit süßlichen Aromastoffen versetzte E-Zigaretten.

Trump bezeichnete das Rauchen von E-Zigaretten als "großes Problem", das wahrlich "nicht wunderbar" sei.

Später ergänzte Azar im Kurzmitteilungsdienst Twitter, das Verbot könne auch auf E-Zigaretten mit Tabakgeschmack ausgedehnt werden, falls sich herausstellen sollte, dass Jugendliche nach dem Verbot aromatisierter Produkte auf diese auswichen.

In den USA gibt es derzeit eine Welle schwerer Lungenerkrankungen, bei denen die Behörden einen möglichen Zusammenhang mit dem Konsum von E-Zigaretten vermuten.

Bild zu E-Zigarette

E-Zigaretten sind unter jungen Leuten in den USA weit verbreitet. Die US-Gesundheitsbehörde CDC wiederum empfahl vor einigen Tagen den vorläufigen Verzicht auf die Dampfgeräte, solange die Ursachen der Krankheitswelle nicht geklärt seien.

Vor Kurzem wurden in den USA auffallend viele junge Menschen wegen einer akuten Lungenkrankheit behandelt, die sich möglicherweise auf den Konsum von E-Zigaretten zurückführen lässt. In Deutschland oder Europa ist bislang kein ähnlicher Anstieg der mysteriösen Fälle bekannt. Mehrere Jugendliche liegen im künstlichen Koma, einer von ihnen braucht nach Angaben seiner Ärzte voraussichtlich eine Lungentransplantation.

US-Präsident Donald Trump erwägt ein landesweites Verbot von E-Zigaretten mit Aromastoffen. Azar erläuterte, das geplante Verbot solle für sämtliche E-Zigaretten gelten mit Ausnahme von solchen mit Tabakgeschmack. Die Nahrungsmittelaufsichtsbehörde FDA erläuterte, dass die E-Zigaretten mit Aromastoffen deshalb verboten sollten, weil sie von den Herstellern gezielt für junge Leute bestimmt seien. Die grosse Mehrheit von ihnen bevorzugt E-Zigaretten mit Frucht-, Menthol- oder Pfefferminzgeschmack.

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