Spanische Urlaubsinsel - Heftige Unwetter auf Mallorca

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Auf Mallorca hat sich der Sommer mit heftigen Unwettern verabschiedet.

In der Bucht von Palma beobachteten Tausende, wie die zwei Wasserhosen - so werden Tornados genannt, die auf einer Wasserfläche kreisen - vom Meer aus auf das Festland zukamen. Schwere Stürme, starke Regenfälle und Hagel ziehen seit Dienstag über die spanische Urlaubsinsel. Solche Windhosen über dem Wasser - die Mallorquiner nennen das Wetterphänomen "Cap de fibló" - sind um diese Jahreszeit nichts Ungewöhnliches. Immerhin sieht man so ein Spektakel auf der Insel nicht häufig. Verletzte und größere Schäden seien jedoch nicht gemeldet worden.

Im Südosten der Insel - von Son Servera bis Cala d'Or - prasselte es am Dienstag Hagel so groß wie Tischtennisbälle. Dem Wetterexperten zufolge kann es zu Behinderungen sowohl im Straßenverkehr als auch beim Luftverkehr kommen.

Wetter in Deutschland: Gleich mehrere Tiefs bringen aktuell wechselhaftes Wetter nach Deutschland. Im Oktober 2018 hatte dort ein über die Ufer getretener Bach einen Großteil des Ortes überschwemmt. Dabei waren 13 Menschen ums Leben gekommen. Damals fielen innerhalb von zwei Stunden mehr als 150 Liter Regen pro Quadratmeter, mehr als 600 Rettungskräfte waren damals im Einsatz.

In der Kleinstadt Sant Llorenc des Cardassar rief die Verwaltung die Einwohner zur Vorsicht auf. Zudem wurden ältere und eingeschränkte Menschen dazu angehalten, sich in den oberen Stockwerken ihrer Häuser aufzuhalten, um nicht von den Unwettern und Überschwemmungen überrascht zu werden. Der spanische Wetterwarndienst hat die Alarmstufe Orange ausgerufen. Der für den Mittwoch vorgesehene Schulbeginn wurde in mehreren Gemeinden auf Donnerstag verschoben, schrieb die Regierung der Balearen im Kurznachrichtendienst Twitter.

Heftige Unwetter auf Mallorca haben den Schulbeginn verzögert.

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