Bei Fahrzeugkontrolle an der A10: Polizei erschießt mutmaßlichen Straftäter

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"Mitte Juni machte die Frau aus Angst um ihr Leben eine Anzeige bei der Polizei, weil der Mann sie schikanierte", heißt es in dem Bericht. Er sagte allerdings, dass man davon ausgehe, dass es sich bei dem von den Beamten getöteten Mann um den Täter aus Polen handele. Trotz mehrfacher Aufforderung habe er die Waffe nicht weggelegt, sagte Herbst am Mittwochabend in einem Video, das auf der Internetseite der "Märkischen Oderzeitung" zu sehen war. Den bisherigen Ermittlungen nach soll der 25-Jährige am Mittwoch mutmaßlich in Polen eine 26 Jahre alte Ukrainerin erschossen haben.

Die beiden Polizeibeamten stoppten am Mittwochnachmittag gegen 15.30 Uhr einen Pkw der Marke Mazda mit polnischem Kennzeichen. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) hat die Ermittlungen aufgenommen.

Die Ermittlungen zu den tödlichen Schüssen liefen am Donnerstag weiter.

Wie die Polizei in Potsdam mitteilte, hatten die Beamten das Fahrzeug gestoppt. Die polnischen Kennzeichen des Wagens waren wegen eines mutmaßlichen Tötungsdeliktes im Nachbarland zur Fahndung ausgeschrieben. Nach ersten Informationen richtete der gesuchte Straftäter zuvor eine Waffe auf die Polizisten.

Brandenburger Polizisten haben einen Mann bei einer Fahrzeugkontrolle auf dem Berliner Ring erschossen.

Nach ersten Erkenntnissen richtete der Fahrer eine Waffe auf die Polizisten, wie die Behörde mitteilte.

Die Beamten gaben laut Polizei mehrere Schüsse auf den Mann mit gezückter Waffe ab und verletzten ihn tödlich.

Wie polnische Medien weiter berichten, soll es sich bei der Tat in der Wäscherei um eine gezielte Hinrichtung gehandelt haben: Der Mann habe die Wäscherei betreten und der Frau ohne Vorwarnung in den Kopf geschossen. Der Mann war am Abend noch nicht zweifelsfrei identifiziert, soll aber kurz zuvor in Polen eine 26 Jahre alte Ukrainerin erschossen haben. Die Auffahrt und die Richtungsfahrbahn in Richtung Prenzlau waren gesperrt.

Untersuchung des Tatorts: Zahlreiche Einsatzkräfte und -fahrzeuge sind schon tagsüber auf der A10 dabei. Der Täter sei von der deutschen Polizei in der Nähe von Berlin erschossen worden, zitiert die polnische Nachrichtenagentur PAP am Abend einen Sprecher der Lebuser Polizei.

Kriminaltechniker waren an der Autobahn vor Ort und untersuchten den Wagen des mutmaßlichen Straftäters. Auch nicht, seit wann er im Nachbarland zur Fahndung ausgeschrieben war und wen er wann erschossen haben soll. Die Identifizierung des Mannes sei aber noch nicht vollständig abgeschlossen, so Polizeisprecher Torsten Herbst. In dem Funkwagen, der das Auto des Verdächtigen gestoppt hatte, saßen zwei Beamte. Die Ermittler suchen nach Zeugen des Vorfalls an der Autobahnanschlussstelle.

Die polnische Polizei löste nach der Tat eine Fahndung aus und informierte auch das "Gemeinsame Zentrum der Deutsch-Polnischen Polizei- und Zollzusammenarbeit" in Swiecko an der A2, wenige Kilometer südlich von Frankfurt (Oder). Dort ist es nach den Angaben der Brandenburger Polizei am Mittwoch zu einem "Tötungsdelikt mit Schusswaffengebrauch" gekommen.

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