Facebook macht Tinder mit Dating-Dienst Konkurrenz

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Mit Facebook- oder Instagram-Freunden werden keine Matches ermittelt, außer sie wurden zuvor im Dating-Profil als "heimlicher Schwarm" gekennzeichnet. Experten raten davon ab, dem globalen Internetriesen Liebesgeheimnisse zu überlassen. "Aus Datenschutzsicht ist dies jedoch sehr problematisch". Er sehe die Gefahr, dass vertrauliche Angaben von Nutzern unbeabsichtigt in die Öffentlichkeit gelangen könnten.

Facebook macht Tinder nun auch in den USA Konkurrenz: Das soziale Netzwerk startete am Donnerstag seinen kostenlosen Dienst "Facebook Dating" in den Vereinigten Staaten.

Nutzer, die mindestens 18 Jahre alt sind, können sich ein separates Dating-Profil anlegen, sofern sie die aktuelle Version von Facebook auf ihrem Smartphone installiert haben.

Facebook-Chef Mark Zuckerberg hatte die Pläne für eine Dating-Funktion bereits im Frühjahr 2018 vorgestellt. Facebook schlägt dann potenzielle Flirtpartner vor - auf Grundlage seines Wissens über Interessen und Aktivitäten der Nutzer.

Caspar sagte dazu, da bleibe künftig "wenig übrig, was Facebook-Profile über Personen nicht enthalten".

"Mit Facebook-Dating kannst Du mit Freunden von Freunden zusammenkommen oder mit Leuten, die nicht in Deinem Freundeskreis sind", hatte der zuständige Manager Nathan Sharp erklärt.

Facebook-Nutzer können bei ihren Profilen jetzt schon einen Beziehungsstatus angeben. Über die Funktion "Heimlich verknallt" können Nutzer in Kontakt treten. Sharp betonte, das funktioniere nur, wenn beide Seiten das wollten. Sicherheit und die Privatsphäre seien das Wichtigste bei dem neuen Produkt.

Anschließend werden dem User auf Basis übereinstimmender Interessen, Likes, Gruppen und Events andere Nutzer vorgeschlagen, die ebenfalls ein Dating-Profil haben.

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