Axel Springer SE / Ariane Melanie Springer und Axel Sven Springer ... OTS

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Axel-Springer-Aktionäre, die ihre Aktien noch nicht angedient haben, können das KKR-Angebot innerhalb der "weiteren Annahmefrist" annehmen.

Die Enkel des Verlegers Axel Springer haben sich von einem Teil ihres Erbes getrennt. Die Witwe des Verlagsgründers, Friede Springer, und der Vorstandsvorsitzende, Mathias Döpfner, haben mit KKR vereinbart, dass sie ihre Beteiligungen behalten. Der Vollzug der Übernahme steht dann noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung von Kartell- und Medienbehörden.

Künftig bleiben die Springer-Enkel mit rund 6 % am Unternehmen beteiligt, sie sind "vom unternehmerischen Konzept" des KKR-Einstiegs überzeugt. Damit will der Verlag "zusätzliche Chancen nutzen". Die Offerte von KKR läuft noch bis zum 21. August.

Den noch übrigen Aktionären bietet KKR an, ihre Anteilsscheine für je 63 Euro zu kaufen. Bei einem Streubesitz unter zehn Prozent würde Springer aus allen der bedeutenden Indizes der Deutschen Börse herausfallen. Damit übertraf der Investor die nötige Aktienzahl für sein Übernahmeangebot, die bei 20 Prozent lag. Kohlberg Kravis Roberts ist eine der größten Beteiligungsgesellschaften weltweit. Aktuell baut der Investor eine Produktions- und Vertriebsplattform für den deutschsprachigen Raum auf.

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