Diese Macbooks dürfen nicht mehr ins Flugzeug

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Die US-Luftfahrtbehörde FAA (Federal Aviation Administration) hat einen Bericht des Wirtschaftsportals Bloombergs bestätigt und erklärt, dass bestimmte Varianten des Apple MacBook Pro nicht mehr von Flugpassagieren mit an Bord genommen werden dürfen. Grundlage des Mitnahme-Verbots ist eine 2016 herausgegebene Sicherheitsanweisung bezüglich Geräten, deren Akkus von einem Rückruf betroffen sind.

Bevor die FAA mit ihrem Verbot der Laptops an Bord von Flugzeugen reagierte, hatten bereits einige Fluglinien die Mitnahme der MacBook-Modelle untersagt. Vermutlich besteht bei den Akkus ein Fertigungsfehler, der bei Apples Zulieferer entstanden ist und nun zu einem großen Problem wurde. Anders als die Kollegen in den USA schrieb die EASA in ihrem Anfang August veröffentlichten Warnhinweis hingegen nur, dass die betroffenen Geräte beim Flug ausgeschaltet bleiben müssten und nicht verwendet oder geladen werden dürften.

Ein Verbot, diese Geräte überhaupt mitzuführen, haben auch TUI Group Airlines, Thomas Cook Airlines, Italy Air und Air Transa ausgesprochen.

In Europa warnte auch die EU-Flugaufsichtsbehörde EASA (European Union Aviation Safety Agency) Fluggesellschaften vor der potenziellen Gefahr der zurückgerufenen Macbook-Pro-Modelle. Ist es von der Rückrufaktion betroffen, kann der Akku kostenlos ausgetauscht werden. Weitere Informationen hat dieser Artikel. Betroffen sind 15 Zoll-Modelle mit dem Namen "Retina 15", die zwischen 2015 und 2017 verkauft wurden.

Auf der Webseite von Apple gibt es die Möglichkeit, anhand der Seriennummer des jeweiligen Gerätes zu überprüfen, ob es zum Service von Apple muss. Geräte, die bereits von Apple ausgetauscht, beziehungsweise repariert wurden, dürfen mitfliegen. Ein Sprecher von TUIfly sagte "Spiegel Online", die Mitarbeiter seien auf die Angaben der Passagiere angewiesen.

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