Taifun "Lekima": Zahl der Toten auf 28 gestiegen

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Die Zahl der Todesopfer durch Taifun "Lekima" in China ist auf 28 gestiegen. 14 weitere Menschen wurden nach dem Unglück vermisst. Die meisten Toten gab es nach einem Erdrutsch, der einen Fluss anstaute.

"Lekima" soll am Samstag das chinesische Festland erreichen. Der Wirbelsturm, für den die Behörden zunächst die höchste Warnstufe ausgegeben hatten, zog danach weiter nach Norden.

Der als Super-Taifun eingestufte Sturm "Lekima" ist bereits der neunte Taifun in der Region in diesem Jahr. Eine Million Menschen mussten ihre Häuser verlassen.

Lekima sorgte für heftige Regenfälle in Taiwan. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Xinhua musste mehr als eine Million Menschen in Sicherheit gebracht werden. Zudem seien die Provinzen Anhui, Fujian, Jiangsu betroffen. Auch viele Schnellzugverbindungen wurden eingestellt. Der Sturm bewege sich mit einer Geschwindigkeit von 15 Kilometern pro Stunden nach Norden und schwäche sich dabei ab. Behörden warnten, dass es zu Erdrutschen oder Überschwemmungen kommen könnte.

In Shanghai wurden zahlreiche Sehenswürdigkeiten, Museen und Parks geschlossen, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Fast 300 Flüge in der gesamten Provinz wurden gestrichen.

Der Taifun hatte in der Nacht von Freitag auf Samstag in Zhejiang Land erreicht. In Nordtaiwan waren zeitweise mehr als 3.000 Haushalte ohne Strom, ein 64-jähriger Mann kam ums Leben.

13 Menschen kamen ums Leben, wie staatliche Medien berichten. Mehr als 500 Flüge wurden gestrichen.

Bereits am Samstag hatte der chinesische Fernsehsender CCTV berichtet, dass durch einen von "Lekima" ausgelösten massiven Erdrutsch in der Küstenstadt Wenzhou mindestens 18 Menschen getötet worden seien. Mehr als 2500 Menschen in hochwassergefährdeten Gebieten wurden in Sicherheit gebracht.

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