DFB-Pokal: Claudio Pizarro macht Bremen-Trainer Kohfeldt Angst

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Karl Lambertin (SpVgg Frechen) mit 44 Jahren als ältesten Pokal-Torschützen wird er wohl nicht mehr ablösen.

Die Antwort machte die Ikone von Werder Bremen nicht so richtig zufrieden.

Sein Strahlen verlor Pizarro deshalb aber nicht. "Es ist jedes Mal was Neues", sagte der Publikumsliebling, nachdem er 41500 Fans im Weserstadion in kollektives Staunen versetzt hatte. Mit 40 Jahren und 311 Tagen ist er nun der älteste Doppelpacker der Pokal-Historie, und der zweitälteste Torschütze im Wettbewerb überhaupt. Als Werder gegen Atlas das zwischenzeitliche 1:2 kassierte, scheute der 21-Jährige das ganz große Tempo und ermöglichte den Delmenhorstern so einen blitzsauberen Konter. Und der erfolgreichste noch aktive Spieler.

Über seinen nächsten Rekord wurde Claudio Pizarro erst weit nach Abpfiff informiert. Schon drei Minuten nach seiner Einwechslung in der 65. Minute traf er und legte auch noch den Treffer zum Endstand nach (74.). Immerhin, mit einem schönen Pass auf Davy Klaassen vor dessen Treffer bügelte er seinen Fehler wieder aus.

Auch Kohfeldt schwärmte einmal mehr von seinem Routinier.

"Es ist das grösste Kompliment, das ich ihm machen kann: Es ist nie ein Geschenk, wenn ich ihn einwechsele", sagte Trainer Florian Kohfeldt.

Mit der Vorbereitung auf die neue Saison, die Samstag mit dem Heimspiel gegen Düsseldorf beginnt, zeigte sich Kohfeldt zufrieden. Der am Sonntag verkündete Transfer von Ömer Toprak vom BVB ist ein Coup für die Bremer, der Innenverteidiger wird zunächst ausgeliehen und soll dann fest verpflichtet werden. "Wir haben mit Ömer einen Spieler für uns begeistern können, der national wie international seine Klasse unter Beweis gestellt hat und sehr viel Erfahrung in unsere Mannschaft einbringen wird", sagte Werders Sportchef Frank Baumann (43).

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