Alain Delon liegt nach Schlaganfall in Schweizer Klinik

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Alain Delon galt einst als einer der schönsten Männer Frankreichs. Bereits im Februar hatte der 83-Jährige mit seiner Gesundheit zu kämpfen: Weil er auf seinem Anwesen schwer gestürzt war, konnte er nicht zum SemperOpernball nach Dresden reisen.

Seinen bislang letzten öffentlichen Auftritt hatte Alain bei den Filmfestspielen in Cannes, wo er mit der Ehrenpalme für sein Lebenswerk ausgezeichnet wurde. Drei Wochen habe Alain Delon in einem Pariser Krankenhaus auf der Intensivstation gelegen, seine Familie wachte die ganze Zeit an seinem Krankenbett. Nun wird bekannt: Der Gesundheitszustand des Schauspielers war bis vor Kurzem noch sehr kritisch. Delons Team teilte Mitte Juni auf Anfrage von AFP mit, der Schauspieler sei "wegen Schwindels und leichter Kopfschmerzen" in ein Krankenhaus in Paris eingeliefert worden. Nun habe sich sein Zustand aber stabilisiert. Gesundheitsprobleme hatten Alain Delon in den vergangenen Jahren mehrmals zu Pausen gezwungen. Der Star kuriere sich in einer Schweizer Klinik aus. "Meine Schwester, die jetzt in der Schweiz lebt, verfolgt seine Genesung aufmerksam und informiert uns über die täglichen Fortschritte", erklärt Anthony Delon gegenüber "AFP".

Delon wurde in den 60er Jahren unter anderem mit "Der eiskalte Engel" (1967) von Jean-Pierre Melville, "Der Leopard" (1963) von Luchino Visconti und "Der Clan der Sizilianer" (1969) von Roger Sartet weltberühmt. In seiner Jahrzehnte umspannenden Karriere spielte er in mehr als 80 Streifen mit. Einer seiner größten Erfolge war seine Rolle in "Der Swimmingpool", bei der er an der Seite von Romy Schneider (✝43) spielte. Zu ihr hatte er eine turbulente Beziehung. Der Schauspieler ist mittlerweile Wahlschweizer und besitzt seit dem Jahr 2000 auch die Schweizer Staatsbürgerschaft.

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